Ungarn am 12. April: Kann die Opposition den Kurs Orbáns gegenüber der Ukraine ändern?.

Ungarn am 12. April: Kann die Opposition den Kurs Orbáns gegenüber der Ukraine ändern?
Ungarn am 12. April: Kann die Opposition den Kurs Orbáns gegenüber der Ukraine ändern?

Ungarn-Wahl: Die Chancen der Partei 'Tisza'

Nach Angaben von TSN.ua: Am 12. April finden in Ungarn Wahlen statt. Die oppositionelle Partei 'Tisza' könnte dabei Erfolg haben. Allerdings müsste sie für eine grundlegende Wende in der Politik Budapests gegenüber der Ukraine eine Zweidrittelmehrheit im Parlament erreichen – das sind 2/3 der Sitze. Selbst bei einem Sieg stünde die neue Führung vor großen Hürden, da dem Parlament weiterhin viele Abgeordnete angehören würden, die Viktor Orbán treu ergeben sind.

Was auf eine neue Regierung zukommt

Viktor Orbán, Vorsitzender der Partei 'Fidesz', regiert Ungarn seit rund 15 Jahren. Der Politikwissenschaftler Iwan Losowyj betont, dass selbst bei einer Niederlage Orbáns dessen Partei auf allen Ebenen Entscheidungen einer neuen Regierung blockieren könnte. Er sagte dazu:

„Die neue Macht würde sich praktisch unter Fremden wiederfinden“
– Iwan Losowyj. Diese Umstände könnten es der neuen Oppositionspartei sehr schwer machen, ihre politischen Vorhaben umzusetzen. Zum Kontext: Die ungarische Politik hat in den letzten Jahren immer wieder für Spannungen mit der EU und der Ukraine gesorgt.

Ein Wahlerfolg der 'Tisza'-Partei könnte ein wichtiger Schritt sein, um die ungarische Politik gegenüber der Ukraine und anderen Nachbarländern zu verändern. Sollte die Partei jedoch keine verfassungsgebende Mehrheit erreichen, wären ihre Möglichkeiten für Reformen stark eingeschränkt – vor allem wegen des Einflusses der 'Fidesz'-Partei und ihrer Anhänger im Parlament. Dies zeigt, wie bedeutend die Wahl nicht nur für die Innenpolitik Ungarns ist, sondern auch für die Beziehungen in der gesamten Region.


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