EU-Botschafter einigen sich auf 21. Sanktionspaket: 32 russische Banken von Transaktionen ausgeschlossen.
Sanktionen gegen die Russische Föderation
Nach Angaben von UATV: Die Botschafter der Europäischen Union haben das 21. Sanktionspaket gegen Russland gebilligt. Ziel ist es, die Einnahmen Moskaus aus Ölexporten zu schmälern und Finanzgeschäfte mit russischen Geldhäusern zu unterbinden. Konkret wird europäischen Banken untersagt, Transaktionen mit 32 russischen Instituten abzuwickeln – ein Schritt, der die finanziellen Spielräume Russlands empfindlich treffen dürfte.
Darüber hinaus wird die Liste der sogenannten Schattenflotte um fast 40 Schiffe erweitert. Damit will die EU den Handel mit russischen Ölprodukten stärker kontrollieren und Umgehungsversuche bestehender Beschränkungen erschweren. Insgesamt fallen über 200 Organisationen, Einzelpersonen und Unternehmen unter die neuen Maßnahmen.
Rückhalt für die Initiative
Ebenfalls Unterstützung fand der Vorstoß, russischen Militärangehörigen offiziell die Einreise zu verbieten. Dies unterstreicht den wachsenden Konsens der EU-Staaten in Sicherheits- und Außenpolitikfragen. Allerdings ist das formelle Verfahren zur Verabschiedung des 21. Pakets noch nicht abgeschlossen.
'Ich begrüße die Einigung zum 21. Sanktionspaket gegen Russland.' — Ursula von der Leyen
EU-Vertreter Olof Gill betonte anschließend: 'Die Arbeit geht weiter. Nach der Verabschiedung jedes Sanktionspakets prüfen wir, welche zusätzlichen Schritte in künftigen Paketen möglich sind.' Er fügte hinzu: 'Es ist uns gelungen, 20 Sanktionspakete zu verabschieden. Diese Pakete erfüllen ihren Zweck.'
Das neue Maßnahmenbündel zeigt, dass die EU ihre Strategie fortsetzt, Russlands wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einzuschränken und die internationale Sicherheit zu stärken. Mit der steigenden Zahl sanktionierter Personen und Organisationen erhöht die Union den Druck auf Moskau, eine Neuausrichtung seiner Politik zu erwägen. Dies spiegelt den zunehmenden Zusammenhalt der europäischen Länder in Sicherheits- und Außenpolitikfragen wider und ihre Bereitschaft, Sanktionen fortzusetzen, falls dies zur Erreichung der gesteckten Ziele nötig sein sollte.
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