Aufschub von der Mobilisierung ab dem 1. November: Wer hat das Recht und wie man online beantragt.
Nach Angaben von inkorr.com: Es wurde den Ukrainern mitgeteilt, welche Kategorien von Personen einen Aufschub von der Mobilisierung aufgrund familiärer Umstände erhalten können. Ab dem 1. November treten neue Regeln in Kraft, die im Gesetz Nr. 3543 'Über die Mobilisierungsvorbereitung und Mobilisierung' dargelegt sind. Jetzt kann für die Beantragung des Aufschubs ein Online-Service genutzt oder ein Zentrum für die Bereitstellung administrativer Dienstleistungen besucht werden, ohne dass ein persönlicher Besuch im territorialen Rekrutierungszentrum erforderlich ist. Es besteht auch die Möglichkeit, den Status des Antrags über die mobile App 'Reserv+' zu verfolgen. Eine automatische Verlängerung der Aufschübe ist ebenfalls ohne wiederholte Besuche beim TCK möglich.
Kategorien von Bürgern, die einen Aufschub erhalten können
Die neuen Regeln betreffen Männer, die Gründe für einen Aufschub aus familiären Gründen haben. Hier sind die Kategorien, die von diesem Recht Gebrauch machen können:
Gemäß Artikel 23 des Gesetzes Nr. 3543 unterliegen folgende Bürger nicht der Mobilisierung:
- Erziehen drei oder mehr Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben;
- Haben ein Kind mit einer Behinderung jeder Gruppe oder ein schwerkrankes Kind unter 18 Jahren;
- Sind alleinerziehende Eltern;
- Sind Vormünder oder Pflegeeltern eines Waisenkindes;
- Pflegen schwerkranke Angehörige, Ehepartner oder Eltern mit einer Behinderung der Gruppen I-II;
- Sind Eltern von Kindern, deren Mütter im Militärdienst der Streitkräfte der Ukraine sind;
- Haben Angehörige, die infolge von Kampfhandlungen ums Leben kamen oder als vermisst gelten.
Dokumente und Dauer des Aufschubs
Für jede Kategorie ist ein spezielles Paket von Dokumenten vorgesehen, ebenso wie unterschiedliche Fristen für den Aufschub. Zum Beispiel können Eltern von drei oder mehr Kindern einen Aufschub erhalten, sofern sie die finanzielle Unterstützung der Familie dokumentieren können. Ein Aufschub aufgrund der Pflege von Eltern ist möglich, wenn diese eine Behinderung der Gruppen I-II haben oder ständige Pflege benötigen.
Änderungen in der Gesetzgebung erleichtern die Beantragung eines Aufschubs von der Mobilisierung aus familiären Gründen, indem sie diese Verfahren online oder über das Zentrum für administrative Dienstleistungen abwickeln. Dies macht den Prozess zugänglicher und bequemer für Bürger, die einen Aufschub von der Einberufung haben.
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