Der Oberste Gerichtshof erkannte: Das freiwillige Erscheinen des Militärs bei der Staatsanwaltschaft beendet das Verbrechen SZS.

Der Oberste Gerichtshof erkannte: Das freiwillige Erscheinen des Militärs bei der Staatsanwaltschaft beendet das Verbrechen SZS
Der Oberste Gerichtshof erkannte: Das freiwillige Erscheinen des Militärs bei der Staatsanwaltschaft beendet das Verbrechen SZS

Nach Angaben von ТСН: Ein Militärangehöriger, der sich an die spezialisierte Staatsanwaltschaft wendet, um in den Dienst zurückzukehren, gilt offiziell als jemand, der die Begehung eines Verbrechens beendet hat. Das bestätigte der Oberste Gerichtshof, der den Fall eines Kämpfers prüfte, der zuvor vom Berufungsgericht zu fünf Jahren Gefängnis wegen unerlaubten Verlassens der militärischen Einheit verurteilt wurde.

Warum ist das wichtig?

Der Schlüssel zu diesem Fall ist das Datum, an dem das Verbrechen als beendet betrachtet wurde. Im Dezember 2022 wurde in der Ukraine die Verantwortung für das unerlaubte Verlassen der Einheit (SZS) verschärft und den Gerichten wurde es verboten, in solchen Fällen bedingte Strafen anzuwenden. Das Berufungsgericht entschied, dass, da über das SZS erst im Mai 2023 endgültig bekannt wurde, das neue Gesetz gültig ist.

Der Oberste Gerichtshof wies jedoch diesen Ansatz zurück. Es wurde klar, dass der Soldat bereits im August 2022, vor der Verschärfung des Gesetzes, freiwillig zur Staatsanwaltschaft ging. Er berichtete offen über sein unerlaubtes Verlassen der Einheit und bat darum, die Frage seines weiteren Dienstes zu prüfen. Auch das Verteidigungsministerium empfiehlt auf seiner Website Soldaten in solchen Situationen, sich an die spezialisierte Staatsanwaltschaft zu wenden.

Welche Auswirkungen hat das für den Fall?

Der Oberste Gerichtshof betonte, dass das Verbrechen mit dem Zeitpunkt des Kontakts zur Staatsanwaltschaft (August 2022) und nicht ein Jahr später als beendet gilt. Da das Verbrechen vor den Änderungen des Gesetzes im Dezember beendet wurde, hatte das Gericht das Recht, eine Bewährungsstrafe anstelle einer tatsächlichen Freiheitsstrafe zu verhängen. Somit wurde das Urteil über fünf Jahre Haft aufgehoben, und der Fall wurde zur erneuten Prüfung an das Berufungsgericht zurücküberwiesen, das den freiwilligen Kontakt des Soldaten berücksichtigen muss.

Dieses Gerichtsurteil bestätigt, dass, wenn ein Soldat aus eigener Initiative versucht, die Situation über offizielle Organe zu klären, dies rechtliche Bedeutung hat und den Grad der zukünftigen Bestrafung beeinflusst.

Zur Erinnerung: Der Soldat der ukrainischen Streitkräfte Igor Luzenko schlug vor, vierteljährliche oder halbjährliche Prämien für Soldaten als Mittel zur Verringerung der Fälle des unerlaubten Verlassens der Einheit einzuführen. Darüber hinaus plant die Werchowna Rada, gesetzliche Änderungen hinsichtlich der Verantwortung für das unerlaubte Verlassen der militärischen Einheit zu erörtern, einschließlich der Einführung von Beschränkungen für Unterhaltsschulden.

Die Festigung solcher Entscheidungen in der Rechtsprechung könnte die moralische Lage der Soldaten erheblich beeinflussen, da der Aufbau von Vertrauen in das Justizsystem ein wichtiger Aspekt während des Krieges ist. Zudem könnten Initiativen auf Ebene der Werchowna Rada dazu beitragen, negative Erscheinungen, die mit dem unerlaubten Verlassen der Einheit verbunden sind, zu reduzieren, was sich positiv auf den allgemeinen Zustand der Militärverbände auswirken würde.


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