Ein Bürger von Georgien wurde in Armenien wegen eines Kampfes in der georgischen Legion festgenommen: Was bekannt ist.
Nach Angaben von inkorr.com: Die armenischen Grenzschutzbeamten haben den Georgier Giorgi Kinojan wegen seiner Teilnahme an Kampfhandlungen gegen Russland im Rahmen der 'Georgischen Legion' festgenommen. Der Vorfall ereignete sich am 3. September, als Kinojan versuchte, die Grenze zwischen Georgien und Armenien zu überschreiten. Die russische Seite beschuldigte ihn wegen Kriegsverbrechen und verhängte eine Strafe im Oktober 2024.
Anklage und Urteil
In Russland wird Giorgi Kinojan beschuldigt, an Kampfhandlungen gegen Russland auf dem Territorium der Ukraine teilgenommen zu haben. Im Oktober 2024 las ein sogenanntes Gericht in der von Russland vorübergehend besetzten Stadt Donezk in Abwesenheit sein 'Urteil' - sieben Jahre Freiheitsentzug vor. Am 5. September 2025 verhängte ein Gericht in Armenien eine 40-tägige Haft zur Auslieferung.
Das Auslieferungsverfahren
'Innerhalb von 40 Tagen muss Russland Informationen an Armenien übermitteln und die Auslieferung verlangen. Zu jedem Zeitpunkt kann ein Auslieferungsantrag eingehen, in Armenien wird eine Gerichtsverhandlung stattfinden, und die Auslieferung kann sehr schnell erfolgen', sagte der Anwalt des Kämpfers.
Das Innenministerium Georgiens berichtete, dass Giorgi Kinojan nicht durch Interpol gesucht wurde, sondern nur auf Ersuchen der GUS-Staaten festgenommen wurde. Es ist erwähnenswert, dass die 'Georgische Legion' in Russland als terroristische Organisation anerkannt ist, und der Premierminister der Slowakei bemerkte, dass diese Legion dem ukrainischen Geheimdienst untersteht.
Dieses Ereignis verdeutlicht die komplizierte Situation rund um die 'Georgische Legion' und ihre Teilnehmer, die im Mittelpunkt internationaler Konflikte stehen. Die nächsten Schritte im Auslieferungsverfahren könnten wichtige Konsequenzen für Kinojan haben und die Beziehungen zwischen Georgien, Armenien und Russland beeinflussen.
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