Präsident Zełenskyj ehrt disqualifizierten Skeleton-Sportler mit Freiheitsorden.

Präsident Zełenskyj ehrt disqualifizierten Skeleton-Sportler mit Freiheitsorden
Präsident Zełenskyj ehrt disqualifizierten Skeleton-Sportler mit Freiheitsorden

Auszeichnung trotz Olympia-Ausschluss

Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem Treffen in München hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Zełenskyj den Skeleton-Athleten Władysław Heraszkewytsch und dessen Vater Mychajło empfangen. Der Sportler erhielt für seine Verdienste den Orden der Freiheit. Władysław Heraszkewytsch ist Mitglied der ukrainischen Olympiamannschaft, sein Vater Mychajło fungiert als Trainer der Nationalmannschaft.

Gedenkhelm führt zu Disqualifikation

Für die Olympischen Spiele 2026 hatte Władysław Heraszkewytsch einen 'Gedenkhelm' vorbereitet, der an 22 getötete ukrainische Sportler erinnert. Trotz dieser symbolischen Geste wurde der Athlet für die Olympiade 2026 wegen dieses Helmes disqualifiziert. Der Internationale Sportgerichtshof wies den Einspruch von Heraszkewytsch ab – eine weitere Enttäuschung für den ukrainischen Sport. Diese Entscheidung zeigt die schwierige Lage ukrainischer Athleten auf der internationalen Bühne.

Wolodymyr Zełenskyj betonte die Bedeutung des Gedenkens an die gefallenen Sportler: 'Die Ukraine wird Champions und Olympioniken haben, aber das Wichtigste, was die Ukraine hat, sind die Ukrainer. Jene, denen die Wahrheit wichtig ist und das Andenken an Sportlerinnen und Sportler, die von Russland getötet wurden und wegen der russischen Aggression nie wieder an Wettkämpfen teilnehmen können.'

Das Treffen markiert einen bedeutenden Schritt der Unterstützung für ukrainische Athleten in einer schwierigen Zeit. Die Ehrung durch den Präsidenten unterstreicht nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch den Kampf um Wahrheit und Erinnerung inmitten des Krieges. Die Disqualifikation wegen eines solch persönlichen und nationalen Symbols der Trauer wirft Fragen zum Umgang mit politischen Botschaften im Sport auf.


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