Die ukrainische Meisterin hat die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation angenommen: eine schockierende Verräterin in der Sportwelt.

Die ukrainische Meisterin hat die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation angenommen: eine schockierende Verräterin in der Sportwelt
Die ukrainische Meisterin hat die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation angenommen: eine schockierende Verräterin in der Sportwelt

Nach Angaben von ТСН: Eine der lautesten Nachrichten dieser Woche in der Sportwelt – die ukrainische Wasserspringerin Sofia Lyskun, Medaillengewinnerin der Jugend-Olympischen Spiele sowie der Welt- und Europameisterschaften, erklärte, dass sie die russische Staatsbürgerschaft erhalten hat und sich derzeit in Russland befindet. Außerdem hat sie alle anti-kriegerischen Beiträge in den sozialen Medien gelöscht und die Ukraine beschuldigt, Sport mit Politik zu vermischen.

„Ich nehme freiwillig die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation an“

Im Mai 2025 holte Sofia Lyskun für die ukrainische Mannschaft Gold im Mannschaftswettbewerb und Silber im Synchron-Wasserspringen bei der Europameisterschaft. Doch im Dezember schockierte sie die ukrainische Sportgemeinschaft:

„Ich, Lyskina Sofia Valeriyivna, nehme freiwillig und bewusst die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation an. Ich schwöre feierlich, die Verfassung und die Gesetze der Russischen Föderation zu beachten“.

Reaktion der Trainerin

Die Trainerin der ukrainischen Wassersprungmannschaft Tamara Tokmachova, die seit 2007 mit Sofia zusammenarbeitet, erwartete so einen Schritt von der Sportlerin überhaupt nicht. Lyskun, die nach der Besetzung ihres Heimatorts Lugansk nach Kiew zog, hielt sich immer an eine pro-ukrainische Position.

„Sportler aus Lugansk, Donezk und Mariupol haben anfangs immer Russisch gesprochen, aber sie hat schnell Ukrainisch gelernt und immer auf Ukrainisch interviewt. Sie hat die Aggression Russlands sehr verurteilt“, erzählt die Trainerin.

Auf die Frage, ob Lyskun bei ihren Siegen die Hymne gesungen hat, antwortete Tamara Tokmachova: „Nun, sie hat nicht nur gesungen, manchmal hat sie geweint“.

Vorwürfe der „Unprofessionalität“

Die Trainerin ist von den Äußerungen von Lyskun über die Inkompetenz ukrainischer Trainer betroffen. In russischen Medien erklärte die Sportlerin:

„Es gibt sehr viele Faktoren. Schon seit der Kindheit zog sich das… und die gleiche Einstellung der Trainer und die anstößige Herangehensweise, die Unprofessionalität der Trainer, denn überwiegend waren bei uns alle Trainer Turner oder Trampolinspringer“.

Die ukrainische Gesellschaft für Wasserspringen ist empört und betont, dass, wenn die Qualität der Trainer unzureichend wäre, die Ukraine nicht so viele Medaillen gewonnen hätte.

Reaktion des Sportministeriums und weitere Beispiele

Die Sportlerin wird im Ministerium für Jugend und Sport als Verräterin bezeichnet. Dort versichern sie, dass sie alle Maßnahmen ergreifen werden, um ihre internationale Karriere zu beenden.

„Gegen uns wird ein Informations- und Erkenntniskrieg geführt. Und der Feind tut alles, um systematisch das Bewusstsein unserer Jugend zu beeinflussen. Sie selbst gab zu, dass sie lange mit ihrem Trainer, der in Moskau geblieben ist, kommuniziert hat. Sie ist zu einem Informationsanlass geworden, um erneut einen Schlag gegen unsere Jugend, gegen das Bewusstsein unserer Bürger zu führen und das Vertrauen in den ukrainischen Staat zu untergraben“, erklärte Matviy Bidny.

Laut dem Minister kamen ähnliche Fälle vor, aber sie sind nicht viele. Zum Beispiel zog die Rudererin Larisa Zhalinska nach Russland und nannte ihren Verrat „Rückkehr zu historischer Heimat“.

Es gibt auch Beispiele, wo Geld nicht alles löst. Kürzlich bot Katar der Weltrekordhalterin und Leichtathletikstar Yaroslav Maguchikh an, unter seiner Flagge zu starten, aber sie lehnte ab.

Diese Situation unterstreicht erneut, wie kompliziert die Frage der Loyalität von Sportlern in Zeiten des Krieges ist. Verrat im Sport hat immer eine Flut von Emotionen ausgelöst, aber vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse, in denen die Ukrainer emotionale und physische Prüfungen durchleiden, wird dieser Fall besonders scharf wahrgenommen. Sport hört auf, nur ein Wettbewerb zu sein – er wird zum Symbol der Identität und politischen Ansichten.


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