Ukrainische Streitkräfte attackieren Raffinerie in Russland und Ziele auf der Krim – Einzelheiten.
Angriffe auf russische Militäreinrichtungen
Nach Angaben von UATV: Am 11. Juni 2026 haben die ukrainischen Verteidigungskräfte gezielte Schläge gegen militärische, logistische und industrielle Anlagen der russischen Besatzungstruppen durchgeführt. Zu den getroffenen Zielen zählte die Afipski-Raffinerie in der Region Krasnodar (Russische Föderation) sowie mehrere strategische Objekte auf der Krim und in anderen Gebieten.
Diese Raffinerie verarbeitet jährlich 6,25 Millionen Tonnen Rohöl und stellt Diesel, Benzin, Heizöl sowie weitere Erdölprodukte her – sie gilt als zentraler Bestandteil der russischen Energieinfrastruktur. Nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Volltreffer erzielt, der einen Brand auf dem Gelände der Anlage auslöste.
Strategische Ziele der Angriffe
Neben der Afipski-Raffinerie richteten sich die Attacken gegen folgende Einrichtungen:
- eine Produktionsstätte für unbemannte Marineboote in Sewastopol;
- ein Lager für Drohnen in der Nähe von Gryhoriwka;
- Führungsstellen in den Bereichen Dawydowskyj, Nowosnamenka, Bachmut, Selydowe und Pokrowsk;
- eine Drohnen-Kommandozentrale bei Nowoandrijiwka;
- die Regionen Dolschanka und Awdijiwka.
Diese Aktionen belegen die Fortsetzung der aktiven militärischen Kampagne der Ukraine, die darauf abzielt, die gegnerischen Fähigkeiten zu schwächen. Die Angriffe auf strategisch bedeutsame Ziele unterstreichen den zielgerichteten und groß angelegten Charakter der ukrainischen Operationen, die nicht nur militärische Ressourcen vernichten, sondern auch die Energieversorgung Russlands destabilisieren sollen. Angesichts der Rolle der Afipski-Raffinerie für die russische Energieinfrastruktur könnten solche Schläge die Treibstoffversorgung für militärische Zwecke erheblich erschweren. Die fortgesetzten Attacken auf Schlüsselobjekte deuten möglicherweise auf eine taktische Neuausrichtung der Ukraine als Reaktion auf die Bedrohungen durch die Besatzungstruppen hin.
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