Krim von Russland abgeschnitten: Verkehr auf wichtiger Nachschubroute um 71 Prozent eingebrochen.
Erfolgreiche Angriffe der ukrainischen Streitkräfte
Nach Angaben von UATV: Die ukrainische Armee hat ihre Angriffe auf die Nachschubwege der russischen Truppen auf der Krim intensiviert. Dabei wurde unter anderem die Tschonhar-Brücke schwer beschädigt. Robert Browdy, der Kommandeur der ukrainischen Drohneneinheiten, kündigte an, dass das Ziel darin bestehe, die Halbinsel vollständig von Russland zu trennen. Die Folgen dieser Strategie sind bereits messbar: Auf der Fernstraße R-280, die von Rostow in die besetzte Krim führt, ist der Verkehr um 71 Prozent zurückgegangen.
Auswirkungen auf die militärische Logistik
Die Tschonhar-Brücke wurde durch die Angriffe vollständig zerstört, was den Lkw-Verkehr massiv beeinträchtigt. Auf dem betroffenen Abschnitt der R-280 sank die tägliche Fahrzeugzahl von 3800 auf nur noch 1100. Der Militärexperte Dmytro Fylatow wies darauf hin, dass die Russen aufgrund der Brückenschäden gezwungen waren, eine große Anzahl von Lastwagen mit Militärgütern an einem Ort zu konzentrieren – ein riskantes Manöver.
- Am 10. Juni setzten die Besatzungsbehörden in Sewastopol die Ausgabe von Treibstoff-QR-Codes aus.
- Dies zeigt deutlich die wachsenden Versorgungsengpässe der russischen Truppen.
Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte zudem: „Die Anzahl der Mittelstreckenangriffe wird zunehmen.“
Diese Entwicklungen belegen die verstärkten Aktivitäten der ukrainischen Einheiten auf der Krim. Die geschwächte Logistik der Russen schränkt deren Fähigkeit zur Kriegsführung massiv ein. Der drastische Rückgang des Verkehrs auf der R-280 und die Treibstoffknappheit erhöhen den Druck auf die Besatzer enorm. Sollten die ukrainischen Angriffe in diesem Tempo weitergehen, könnte dies der entscheidende Faktor im Kampf um die Rückeroberung der Krim werden.
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