Rekordverlust der RF an der Front: bis zu 352.000 Tote laut BBC.
Nach Angaben von ТСН: Während die Politiker über die Möglichkeit eines Friedens diskutieren, werden an der Front rekordverdächtige Verluste der russischen Armee verzeichnet. Journalisten haben Nachrufe und Daten von Friedhöfen untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass der Kreml absichtlich Tausende von Soldaten in den Tod schickt, um seine Verhandlungspositionen zu stärken. Dies führt zu den höchsten Verlusten seit Beginn des Krieges.
Diese Informationen stammen aus einer BBC-Untersuchung.
Echte Verlustzahlen
Journalisten haben den Tod von fast 160.000 russischen Soldaten bestätigt.
Doch dies ist nur ein Teil der Wahrheit. Experten schätzen, dass die bestätigten Zahlen nur 45-65% der tatsächlichen Anzahl ausmachen.
Tatsächliche Anzahl der gefallenen Russen: zwischen 243.000 und 352.000 Personen.
Gesamtverluste (Tote und Verwundete): laut NATO erreicht diese Zahl 1,1 Millionen.
Zum Vergleich schätzt die BBC die Anzahl der gefallenen ukrainischen Soldaten auf 140.000 (im Februar 2025 nannte Präsident Selenskyj die Zahl 46.000).
Faktor Trump und "Fleischstürme"
Die Analyse zeigt eine direkte Abhängigkeit zwischen diplomatischen Ereignissen und der Anzahl der Nachrufe in Russland.
Im November 2025, als die USA ihren Friedensplan vorlegten, wurden in Russland durchschnittlich 322 Nachrufe pro Tag verzeichnet – das ist doppelt so viel wie der Durchschnitt im Jahr 2024.
Der Kreml betrachtet territoriale Errungenschaften als sein Hauptass im Verhandlungsspiel gegenüber den USA und ignoriert daher die menschlichen Verluste.
Die Geschichte des „Optimisten“, der umsonst starb
In der Untersuchung wird von Murat Mukashev berichtet – einem russischen Aktivisten, der sich gegen Putin aussprach und wegen einer falschen Drogenanklage ins Gefängnis kam.
Zunächst wollte er nicht in den Krieg ziehen. Doch im November 2024, als er Trumps Versprechen hörte, den Krieg „schnell zu beenden“, unterschrieb Mukashev den Vertrag in der Hoffnung auf einen schnellen Friedensvertrag.
„Er sah darin eine Chance, sich anstelle von 10 Jahren strengen Regimes zu befreien“, sagen seine Freunde.
Doch die Wette auf einen schnellen Frieden kostete ihm das Leben: Mukashev starb in der Sturmtruppe in Charkiw im Juni 2025.
Wer kämpft jetzt für die RF
Das Bild des russischen Soldaten hat sich verändert. Vor einem Jahr machten „Freiwillige“ 15% der Toten aus, im Jahr 2025 ist es bereits jeder Dritte.
Russland vermeidet eine Massenmobilisierung und lockt mit hohen Geldern (bis zu 10 Millionen Rubel pro Jahr) und Druck auf Schuldner. Offiziellen Angaben zufolge haben im Jahr 2025 336.000 Russen Verträge unterzeichnet. Das ermöglicht es dem Kreml, schneller nachzuwachsen, als die Streitkräfte sie vernichten.
Erinnern wir uns daran, dass The Economist die Verluste Russlands im Krieg gegen die Ukraine Schätzungen zufolge bewertet hat und dabei betont, wie der langsame Vorstoß auf dem Schlachtfeld und die hohen Verluste den Verlauf des Konflikts beeinflussen.
Diese Daten zeigen, wie der Krieg weitergeht, voll von Opfern auf beiden Seiten. Gleichzeitig werden die Bemühungen um eine diplomatische Lösung des Konflikts vor dem Hintergrund einer Welle neuer Verluste fortgesetzt. Dies unterstreicht die große Bedeutung der erfassten Zahlen für das Verständnis des Ausmaßes und der Auswirkungen des Krieges.
Lesen Sie auch
- Neues Abkommen zwischen Armenien und den USA: Das steckt hinter dem „Trump-Route“-Projekt
- Vor den Wahlen in Armenien: Wie Russland die Weichenstellung nach Europa verhindern will
- Wahlkampf in Armenien: Moskau erhöht den Druck – drohen gezielte Unruhen?
- Lukaschenko will den Finger am Abzug: Belarusse könnten durch russische Atomwaffen zur Zielscheibe werden
- Russland offiziell als Feindstaat eingestuft: Diese Einreisebeschränkungen gelten für russische Staatsbürger
- Trump befürwortet direkte Gespräche zwischen Selenskyj und Putin: Hintergründe und Reaktionen

