Massiver Drohnenangriff auf die Krim: Ölraffinerie und Kraftwerk brennen.
Nach Angaben von ТСН: Der Samstagabend auf der Krim war ereignisreich. Lokale Öffentlichkeitsarbeit berichtet von massiven Angriffen "unbekannter" Drohnen, die den Norden, das Zentrum und den Osten der Halbinsel erfassten.
Die Folgen der Angriffe werden im Telegram-Kanal "Krimskiy Veter" beschrieben.
Ölraffinerie und "Licht" in Simferopol
Die angespannteste Situation war im Bereich Feodosia. Nach Berichten von Einheimischen trafen Drohnen die Ölraffinerie. Trotz des chaotischen Schusses der russischen Luftabwehr gelang es nicht jedem, den Treffern zu entkommen.
In Simferopol wurde das Kraftwerk beschädigt. Die Explosionen waren so stark, dass die Rauchwolke mehrere Kilometer weit sichtbar war.
"Die Straßenbeleuchtung in Simferopol ist jetzt nicht mehr nötig — alles wird von der brennenden Ölraffinerie beleuchtet", schreibt "Krimskiy Veter".
Es wird auch berichtet, dass eine abgeschossene Drohne in der Straße in Pervomayskoye gefallen ist und es eine starke Explosion in der Nähe des Dorfes Shirokoye gab.
Flughäfen unter Beschuss
Der Angriff war umfassend, da die Explosionen auch in vielen Gebieten zu hören waren, in denen sich die russische Luftfahrt befindet:
Gwardeyskoye: Militärflughafen, wo die Anwohner gegen 23:54 intensive Schüsse auf UAV hörten.
Saki: eine weitere Basis der Besatzer, wo Aktivität festgestellt wurde.
Jankoy: ein wichtiger logistischer Knotenpunkt im Norden der Krim wurde ebenfalls beschossen.
Version der Besatzer
Das russische Verteidigungsministerium versucht traditionell, das Ausmaß der Zerstörungen zu minimieren. Sie haben bereits angeblich 94 zerstörte Drohnen für den Abend erklärt, von denen 41 über dem Gebiet der Krim waren.
Doch zahlreiche Videoaufnahmen der Brände und Berichte über den Einsatz von "Rettungsdiensten" deuten darauf hin, dass die russische Luftabwehr nicht mit allen Zielen fertig wurde. Die lokale Besatzungsbehörde hat die Situation auf der Halbinsel bisher nicht kommentiert.
Es ist erwähnenswert, dass der nächtliche Drohnenangriff auf Russland zur vorübergehenden Schließung des Luftraums über Moskau führte, was erhebliche Störungen im zivilen Flugverkehr verursachte. Dieser Vorfall, insbesondere die Verspätung des Fluges des Premierministers von Armenien, wird von Experten nur als "sichtbarer Teil" eines breiteren Luftverkehrschaos angesehen.
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