Ab 2026: Höhere Lohnvorgaben für den Verkauf von Tabak und Alkohol.
Neue Mindestlohnregeln für den Einzelhandel
Nach Angaben von Novyny.live: Für Geschäfte, die in der Ukraine Tabakwaren und alkoholische Getränke verkaufen, gelten ab dem Jahr 2026 strengere Vorgaben. Die durchschnittliche Monatsvergütung der Beschäftigten muss dann mindestens 17 290 Hrywnja betragen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Lohnstandards in diesem sensiblen Wirtschaftsbereich deutlich anzuheben.
Parallel dazu ist der gesetzliche Mindestlohn in der Ukraine von 8 000 auf 8 647 Hrywnja gestiegen. Für kleinere Verkaufsstellen mit einer Fläche bis zu 500 Quadratmetern außerhalb von Oblasthauptstädten gilt eine geringere Schwelle: Hier muss der monatliche Durchschnittslohn künftig bei mindestens 12 970 Hrywnja liegen. Betroffen von den neuen Regelungen sind verschiedene Sparten, insbesondere:
- der Einzelhandel mit Spirituosen;
- der Verkauf von alkoholfreiem Cidre und Perrie;
- der Einzelhandel mit Tabakerzeugnissen;
- der Handel mit Liquids für E-Zigaretten.
Die Aufsichtsbehörde kann die Lizenz entziehen, wenn ein Betrieb die geforderte Durchschnittsvergütung drei Kalendermonate in Folge unterschreitet. Diese klare Sanktion soll die Einhaltung der Vorgaben sicherstellen und könnte langfristig zu einer Stärkung der offiziellen Wirtschaft beitragen.
Wirtschaftliche Auswirkungen der Reform
Die höheren Lohnvorgaben sind Teil einer breiteren Strategie zur Regulierung von Branchen mit hohem Steueraufkommen. Sie sollen die Arbeitsbedingungen verbessern und den Schattenmarkt eindämmen. Für kleinere Händler bedeuten die neuen Auflagen jedoch eine zusätzliche finanzielle Belastung, die ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnte – ein Aspekt, der bei der Umsetzung beachtet werden muss.
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