Frontbericht: 118 Gefechte binnen 24 Stunden – Russlands Hauptstoßrichtung Pokrowsk.
Lage an der Front
Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte melden innerhalb der letzten 24 Stunden 118 Kampfhandlungen. Die Hauptangriffe der russischen Invasoren konzentrierten sich auf die Richtungen Pokrowsk und Konstantyniwka. Insgesamt wurden 124 Artilleriebeschüsse, zwei Nahkampfgefechte sowie mehrere Angriffe auf verschiedenen Frontabschnitten registriert.
Am 5. März 2023 intensivierten sich die Kampfhandlungen, insbesondere an den Frontabschnitten Nördliches Sloboschanschtschyna und Kursk. Unter den Artillerieangriffen waren vier, die mit Raketenwerfern durchgeführt wurden. Zudem gab es vier Luftangriffe, bei denen elf gelenkte Fliegerbomben zum Einsatz kamen. Im Tagesverlauf wurden zwei Nahkampfgefechte, ein Angriff auf ukrainische Stellungen im Süden von Sloboschanschtschyna sowie drei Attacken bei Kupjansk und drei im Raum Lyman verzeichnet.
Aktivitäten der Angreifer
Besonders aktiv zeigte sich der Gegner auf der Pokrowsk-Achse, wo 22 Sturmangriffe gezählt wurden. Auf der Konstantyniwka-Achse führte er 15 Attacken durch. Darüber hinaus gab es sieben Angriffe bei Oleksandriwka und 14 im Raum Huljajpole. Zwei Angriffe wurden am Dnipro-Abschnitt registriert. Gleichzeitig wurden auf den Richtungen Wolyn und Polissja keine Anzeichen für die Formierung offensiver Gruppierungen festgestellt. Diese Konzentration der Kräfte deutet auf eine klare Schwerpunktbildung der russischen Seite hin.
Die Lage an der Front bleibt somit angespannt, mit anhaltenden heftigen Kämpfen an mehreren Schlüsselabschnitten.
Die gestiegene Intensität der Gefechte, vor allem bei Pokrowsk und Konstantyniwka, unterstreicht die Fortdauer des Konflikts und die Bemühungen des Angreifers, seine Positionen zu festigen. Das Fehlen von Angriffsgruppen im Nordwesten könnte darauf hindeuten, dass sich der Gegner vorerst auf andere Schwerpunkte konzentriert – eine Entwicklung, die von der ukrainischen Militärführung aufmerksam beobachtet wird. Die Situation bleibt dynamisch, und der weitere Verlauf hängt von den strategischen Entscheidungen beider Konfliktparteien ab.
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