Schonzeit für Hechte: Ab 15. Februar drohen hohe Strafen.
Fangverbot zum Schutz des Hechtbestands
Nach Angaben von Novyny.live: Vom 15. Februar bis zum 31. März 2026 gilt in der Ukraine ein absolutes Fangverbot für Hechte in allen fischereiwirtschaftlichen Gewässern. Diese Maßnahme deckt sich mit der Laichzeit des Raubfisches und soll seinen Bestand nachhaltig sichern. Solche Schonzeiten sind ein zentrales Instrument für die langfristige Gesundheit der Fischpopulationen.
Hohe Bußgelder bei Verstößen
Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Für jeden illegal gefangenen Hecht ist eine Ausgleichszahlung in Höhe von 3.468 Hrywnja fällig. Zusätzlich können bei Verstößen gegen die Fischereiregeln Geldbußen verhängt werden: Für Privatpersonen liegen diese zwischen 34 und 680 Hrywnja. Für Amtsträger sind Strafen von 170 bis 850 Hrywnja vorgesehen.
Ergänzend gilt zu beachten, dass in den meisten Regionen der Ukraine bereits von Dezember bis Juni ein Fangverbot für Krebse in Kraft ist. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden staatlichen Strategie zum Schutz der aquatischen Biodiversität. Die saisonalen Schonzeiten für Hecht und andere Arten dienen nicht nur dem direkten Artenschutz, sondern fördern die Regeneration der gesamten Gewässerökosysteme.
Dieses Verbot ist ein wichtiger Schritt zur Bewahrung der Wasserressourcen der Ukraine und zur Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts in den Fischgründen.
Quelle: Ministerium für Umweltschutz der Ukraine
Das Fangverbot während der Laichzeit soll die natürliche Reproduktion der Hechtbestände gewährleisten, was sich langfristig positiv auf die Fischerei auswirken wird. Angesichts schwindender natürlicher Ressourcen gewinnen solche Schutzmaßnahmen zunehmend an Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt und der ökologischen Stabilität des Landes.
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