Ab 2026 drohen Bußgelder: Das Sammeln von Ästen in Parks wird verboten.
Neue Regeln für den Umgang mit Totholz in Grünanlagen
Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Ministerium für Bauwesen und kommunale Wirtschaft hat neue Vorschriften für die Pflege von Grünflächen erlassen. Ab dem Jahr 2026 ist es in Parks und Grünanlagen der Ukraine verboten, eigenmächtig Äste oder Totholz zu sammeln. Diese Maßnahme zielt darauf ab, natürliche Ressourcen zu bewahren und Grünzonen vor unkontrollierten Eingriffen zu schützen. Die Regelung ist Teil einer umfassenderen Umweltstrategie.
Bußgelder und Strafen bei Verstößen
Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Für Privatpersonen liegt das Bußgeld für das unerlaubte Entfernen von Totholz zwischen 170 und 510 Hrywnja. Für Amtsträger und Unternehmer sind die Sätze höher und bewegen sich zwischen 510 und 850 Hrywnja. Noch drastischer sind die Sanktionen für die Zerstörung von Schutzpflanzungen wie Windschutzstreifen oder Ufergehölzen an Flüssen, Straßen oder Bahnlinien. Hier können für Bürger 510 bis 765 Hrywnja fällig werden, für Verantwortliche in Funktionen sogar 1.020 bis 1.530 Hrywnja.
Überschreitet der verursachte Schaden einen Wert von 20 steuerfreien Mindesteinkommen, greift das Strafrecht. In solchen Fällen drohen Geldstrafen von 17.000 bis 34.000 Hrywnja oder eine Freiheitsstrafe von drei bis sieben Jahren. Dies unterstreicht den ernsthaften Willen des Staates, die natürliche Umwelt zu schützen.
Das Verbot umfasst nicht nur das Sammeln von Holz:
- Das Beschädigen von Bäumen, Sträuchern, Rasenflächen und Blumenbeeten ist untersagt.
- Jegliche Arbeiten in diesen Gebieten bedürfen einer offiziellen Genehmigung.
- Ebenfalls verboten ist das Einsammeln von Ästen, Holz, Laub oder Gras.
- Die Entsorgung oder Ablagerung von Müll an nicht dafür vorgesehenen Orten ist nicht gestattet.
Parks, Alleen und andere Grünflächen gelten als öffentliches Gut, und ihr Schutz ist ein zentraler Bestandteil der nationalen Umweltpolitik.
Die neue Verordnung spiegelt die wachsende Bedeutung wider, die die ukrainische Regierung ökologischen Fragen und dem Schutz natürlicher Ressourcen beimisst. Die Einführung von Bußgeldern und strafrechtlicher Verantwortlichkeit macht deutlich, dass der Umweltschutz Priorität hat und Verstöße konsequent geahndet werden. Erwartet wird, dass diese Maßnahmen die ökologische Situation im Land verbessern und Grünflächen für künftige Generationen erhalten helfen.
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