24. Februar: Wie der ukrainische Geheimdienst ein russisches Attentat auf Selenskyj vereitelte.
Die Vorbereitung eines Mordkomplotts
Nach Angaben von TSN.ua: Bereits in den ersten Tagen des groß angelegten russischen Angriffskriegs erhielten die ukrainischen Spezialdienste alarmierende Hinweise auf ein geplantes Attentat gegen Präsident Wolodymyr Selenskyj. Ein streng geheimer Geheimdienstbericht, der ihm am 22. Februar 2022 übergeben wurde, enthüllte konkrete Details dieser tödlichen Bedrohung. Diese Erkenntnisse erwiesen sich angesichts der dramatischen Entwicklungen der folgenden Stunden als lebenswichtig.
Am 23. Februar 2022 empfing Wolodymyr Selenskyj den polnischen Präsidenten Andrzej Duda und den litauischen Staatschef Gitanas Nausėda zu einem Treffen. Dieses Zusammentreffen fand vor dem Hintergrund einer sich rasch zuspitzenden Lage in der Region statt, als die unmittelbare Gefahr eines russischen Überfalls immer deutlicher wurde.
Evakuierung unter Beschuss
Am 24. Februar, dem Tag, an dem russische Raketen ukrainische Städte trafen, wurde Wolodymyr Selenskyj wegen der akuten Gefahr von Luftangriffen hastig aus dem Präsidialamt evakuiert. Durch das entschlossene Handeln des Sicherheitsdienstes (SBU) konnten die Pläne zur Tötung des ukrainischen Staatschefs durchkreuzt werden.
„Das könnte wahrscheinlich das letzte Mal sein, dass sie ihn lebend sehen.“ – Wolodymyr Selenskyj
Die Ereignisse dieser Februartage markierten eine entscheidende Phase im ukrainischen Kampf um Souveränität und Sicherheit.
Die Enthüllungen über das geplante Attentat und die Geschehnisse im Februar 2022 unterstreichen die überragende Bedeutung von Geheimdiensten und Personenschutz in Kriegszeiten. Sie zeigen das extreme Risiko, dem die ukrainische Führung zu Kriegsbeginn ausgesetzt war, und verdeutlichen, wie existenziell internationale Solidarität in solchen Krisen ist.
Die schnelle und effektive Reaktion auf diese unmittelbaren Gefahren war von schicksalhafter Bedeutung für den weiteren Verlauf der Ereignisse in der Ukraine, insbesondere für den Erhalt der handlungsfähigen Staatsführung unter extremen Bedingungen.
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