In Odessa Konflikt über den Bau eines Militärkrankenhauses: Restaurantbesitzer gegen Militärs.

In Odessa Konflikt über den Bau eines Militärkrankenhauses: Restaurantbesitzer gegen Militärs
In Odessa Konflikt über den Bau eines Militärkrankenhauses: Restaurantbesitzer gegen Militärs

Auf dem Gelände eines der odessitischen Sanatorien soll ein großes Militärkrankenhaus gebaut werden. Doch die Pläne wurden durch einen Konflikt mit dem Restaurantbesitzer erschwert.

Darüber sprach der Veteran der Streitkräfte der Ukraine, Pawlo Jakimtschuk, in einem Interview mit der Journalistin Wiktorija Kuljuk.

Kampf um das Land

Odessa hat ein Grundstück am Meer für den Bau eines Krankenhauses für das Militär reserviert. Doch es gab Probleme mit dem Restaurantbesitzer der 'Datscha', Sawwa Libkin. Er möchte einen Teil des Grundstücks als Parkplatz nutzen und nicht für das Krankenhaus.

'Das Gebiet wurde für das Krankenhaus vorgesehen, aber Libkin hat einen Teil für den Parkplatz beansprucht. Menschen, die das Krankenhaus unterstützen, werden sogar bedroht. Das ist inakzeptabel, denn dort sollten Militärs und nicht Libkins Gäste sein', erklärt Pawlo Jakimtschuk.

Es sollte erwähnt werden, dass Libkin behauptete, er spüre Druck von Seiten der Strafverfolgungsbehörden in Bezug auf das Gebiet des Restaurants 'Datscha'.

Position der Staatsanwaltschaft

Bereits im Jahr 2004 mietete die TOV 'Draĭv-In' Räumlichkeiten im Sanatorium mit einer Fläche von 195 qm, wo sich jetzt das Restaurant 'Datscha' befindet. Später wurde die Fläche auf 350 qm erweitert. Und im Jahr 2018 erwarb das Unternehmen 49 % des Gebäudes durch einen Vertrag mit der regionalen Abteilung des Fonds für Staatseigentum, obwohl dieses Gebäude Teil eines Objekts des kulturellen Erbes ist und gesetzlich nicht privatisiert werden kann.

Die Staatsanwaltschaft ist der Ansicht, dass die gesamte Immobilie auf diesem Gebiet im Eigentum des Staates stehen sollte, weshalb die regionale Staatsanwaltschaft eine Klage eingereicht hat, um den Vertrag für ungültig zu erklären.

In Odessa ist geplant, ein großes Militärkrankenhaus zu bauen, doch die Pläne werden durch den Konflikt mit dem Restaurantbesitzer über die Nutzung des Landes kompliziert. Der Restaurantbesitzer möchte einen Parkplatz statt des Krankenhauses bauen, was unter den Militärs und Riesen Empörung auslöst. Die Staatsanwaltschaft betrachtet den Vertrag über den Erwerb eines Teils des Gebäudes als ungültig, da das Objekt ein kulturelles Erbe ist und im Eigentum des Staates sein sollte.


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