Angriffsrekord in der Region Saporischschja: 638 Attacken binnen 24 Stunden.
Russische Angriffsserie im Süden der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Die russischen Besatzungstruppen haben innerhalb eines Tages 40 Ortschaften in der Region Saporischschja mit 638 Schlägen angegriffen. Dabei wurde eine Person getötet und sieben weitere verletzt. Dies gab der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Iwan Fedorow, am 18. Februar bekannt. Die Region ist seit Monaten Schauplatz schwerer Gefechte und stellt eine Schlüsselposition an der Südfront dar.
Die Bilanz der Angriffe ist verheerend: 22 Luftschläge trafen 15 Siedlungen, 448 Drohnenattacken wurden auf 20 Ortschaften registriert. Hinzu kamen fünf Beschüsse mit Raketenwerfern sowie 163 Artillerieangriffe auf 12 Orte. Besonders betroffen war die Stadt Saporischschja selbst. Dort starb am 17. Februar gegen 20:45 Uhr eine 48-jährige Frau bei einem russischen Angriff.
Zerstörung und betroffene Gemeinden
Insgesamt gingen 136 Meldungen über beschädigte Wohnhäuser, Fahrzeuge und Infrastrukturobjekte ein. Zu den von Boden- und Luftangriffen heimgesuchten Ortschaften zählen unter anderem:
- Wesseljanka
- Lisne
- Jurkiwka
- Ljubymiwka
- Myriwka
- Odarka
- Ljubytske
- Kiewske
- Salisnytschne
- Wosdwyschiwka
- Werchnij Ters
- Myrne
- Tschariwne
- Kopani
- Nowoseliwka
- Dolynka
- Omelnyk
Drohnenangriffe richteten sich gegen Saporischschja, Nowomykolajiwka, Lyssohirka, Serhijiwka, Kuprijaniwka, Stepnohirsk, Prymorske, Stepowe, Lukjaniwske, Huljajpole, Orichiw, Salisnytschne, Nowoandrijiwka, Nowodanyliwka, Mala Tokmatschka, Bilohirja, Selene, Staroukrajinka, Warwariwka, Dobropillja, Pryluky und Solodke. Artilleriebeschuss erlitten Stepnohirsk, Prymorske, Stepowe, Huljajpole, Salisnytschne, Nowoandrijiwka, Nowodanyliwka, Mala Tokmatschka, Bilohirja, Staroukrajinka, Selene, Dobropillja und Pryluky.
Die Ereignisse belegen die unvermindert hohe Intensität der Kampfhandlungen in der Region Saporischschja. Die Zivilbevölkerung leidet weiterhin massiv unter den Folgen der militärischen Attacken. Die schweren Schäden an Wohnraum und Infrastruktur sowie die menschlichen Verluste unterstreichen die dramatische Lage. Der Schutz der Zivilisten und die Unterstützung der betroffenen Menschen bleiben unter diesen Bedingungen eine dringende Herausforderung.
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