Luftangriffe auf Saporischschja: Verletzte Frau und zerstörte Häuser nach Bombenhagel.
Angriffswelle auf Saporischschja im Juni und Juli 2023
Nach Angaben von UATV: Die russischen Streitkräfte setzten ihre Angriffe auf Saporischschja Ende Juni und Anfang Juli fort. Am 30. Juni starteten sie einen Luftschlag auf die Stadt: Am Morgen explodierte eine Kamikaze-Drohne im historischen Zentrum. Dabei wurden Fenster und Fassaden beschädigt, unter anderem am Heimatmuseum. Noch am selben Tag warfen russische Kampfflugzeuge innerhalb einer Stunde sieben gelenkte Bomben ab. Dies führte zur Zerstörung eines Wohnviertels mit Privathäusern und löste einen Brand aus. Ein Kindergarten und Dutzende Autos wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Weitere Attacken und Reaktionen der Anwohner
Am 1. Juli gegen sechs Uhr morgens griffen die russischen Truppen Saporischschja erneut mit Fliegerbomben an. Dabei wurde eine Frau verletzt, und etwa zehn Privathäuser erlitten Schäden. Die Bewohner zeigen sich entsetzt über die unmittelbaren Folgen der Angriffe. Viele von ihnen haben innerhalb kürzester Zeit ihr Zuhause verloren oder mussten mit ansehen, wie ihre Nachbarschaft verwüstet wurde.
„Wir saßen im Haus. Jetzt ist nichts mehr übrig, wenigstens sind wir noch am Leben“, sagte Nadija.
„Dreckskerle! Mehr kann man nicht sagen. Sie schießen einfach auf Wohngebiete, dort, wo die Menschen ihr ganzes Leben gelebt haben. Ein Leben lang gearbeitet, gebaut, gespart“, bemerkte Ljudmyla.
Diese Vorfälle verdeutlichen die angespannte Lage in der Region und die wachsende Gefahr für die Zivilbevölkerung. Die anhaltenden Angriffe auf Wohnviertel unterstreichen, dass die Kampfhandlungen in der Ukraine weitergehen und schwere Zerstörung sowie Leid verursachen. Solche Attacken auf Wohngebiete sorgen nicht nur lokal für Empörung, sondern auch international für Besorgnis, da sie grundlegende Prinzipien des humanitären Völkerrechts verletzen, das Zivilisten in bewaffneten Konflikten schützen soll. Die zunehmende Spannung bedroht die Stabilität und Sicherheit nicht nur von Saporischschja, sondern auch anderer ukrainischer Städte.
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