Zaporischschja erhält 900 Millionen Hrywnja von internationalen Partnern.

Zaporischschja erhält 900 Millionen Hrywnja von internationalen Partnern
Zaporischschja erhält 900 Millionen Hrywnja von internationalen Partnern

Internationale Finanzspritze für die Stadt

Nach Angaben von Novyny.live: Die kommissarische Bürgermeisterin von Saporischschja, Regina Chartschenko, gab bekannt, dass die Stadt fast 900 Millionen Hrywnja (umgerechnet etwa 21 Millionen Euro) von internationalen Organisationen und Partnerstädten eingeworben hat. Diese Mittel fließen in den Stadthaushalt für 2025, der insgesamt über 11 Milliarden Hrywnja umfasst. Die Verwendung der Gelder folgt klar definierten Prioritäten der Stadtverwaltung.

Regina Chartschenko betonte: 'Fast 900 Millionen Hrywnja haben wir von internationalen Organisationen und unseren Partnerstädten erhalten.'

Ein Großteil der Summe besteht aus staatlichen Zuweisungen, die unter anderem für die Gehälter von Lehrkräften und den Wiederaufbau der Infrastruktur bestimmt sind. Die Stadtverwaltung hat bereits konkrete Schwerpunkte für den Einsatz der Finanzmittel festgelegt. Dazu zählen:

  • Die Beseitigung von Kriegsschäden nach russischen Angriffen,
  • Direkthilfen für betroffene Bürgerinnen und Bürger,
  • Die Bezahlung von Mitarbeitern in systemrelevanten Diensten, die rund um die Uhr im Einsatz sind.

Die erfreuliche Nachricht über die Finanzierung steht im starken Kontrast zur anhaltenden Bedrohungslage. Saporischschja ist nahezu täglich russischen Angriffen ausgesetzt. Erst in der Nacht vom 10. auf den 11. Februar griffen die Besatzer mit Drohnen ein Infrastrukturobjekt an. Der Angriff löste einen Brand aus und ließ über 11.000 Haushalte ohne Strom.

Sicherheit und Unterstützung für die Bevölkerung

Vor diesem Hintergrund unternimmt die Stadtverwaltung alles, um die Sicherheit der Einwohner zu gewährleisten und sie bestmöglich zu unterstützen. Die eingeworbenen Gelder sollen zielgerichtet für den Wiederaufbau und die Entwicklung Saporischschjas eingesetzt werden.

Die Mobilisierung erheblicher internationaler Finanzmittel ist für die Stadt unter den gegenwärtigen Bedingungen von entscheidender Bedeutung. Diese Unterstützung ermöglicht nicht nur die Reparatur zerstörter Infrastruktur, sondern sichert auch essentielle soziale Leistungen wie die Löhne im Bildungssektor. Die fortwährenden Angriffe unterstreichen jedoch, wie dringend die Mittel benötigt werden und wie wichtig eine schnelle, effiziente Verwendung für die Stabilität der gesamten Region ist.


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