Lehrergehälter in der Ukraine: 50 Prozent mehr bis Ende 2026.

Lehrergehälter in der Ukraine: 50 Prozent mehr bis Ende 2026
Lehrergehälter in der Ukraine: 50 Prozent mehr bis Ende 2026

Gehaltsplus für ukrainische Lehrkräfte

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Regierung hat eine deutliche Anhebung der Lehrergehälter für das Jahr 2026 beschlossen. Ab dem 1. Januar 2026 erhalten Pädagogen zunächst 30 Prozent mehr Lohn. Eine weitere Erhöhung um 20 Prozent folgt dann zum 1. September 2026. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die finanzielle Situation der Lehrkräfte zu verbessern und das Ansehen des Lehrerberufs in der Ukraine zu steigern.

Neue Gehaltsstufen und Mindestlöhne

Die neuen Grundgehälter ab dem 1. Januar 2026 basieren auf einer aktualisierten Basistarifstufe der Einheitlichen Tariftabelle (ETT) in Höhe von 3.470 Hrywnja. Ab dem 1. September 2026 gelten dann folgende Mindestgehälter für Lehrer:

  • Für pädagogische Mitarbeiter ohne Qualifikationsstufe — von 10.104 bis 10.937 Hrywnja;
  • Für die zweite Qualifikationsstufe — 11.769 Hrywnja;
  • Für die erste Qualifikationsstufe — 12.603 Hrywnja;
  • Für die höchste Qualifikationsstufe — 13.435 Hrywnja.

Weitere wichtige Details: Die Verabschiedung des Staatshaushalts 2026 durch die ukrainischen Abgeordneten ebnete den Weg für diese Gehaltsreform. Zusätzlich sieht eine Verordnung des Ministerkabinetts vom 26.12.2025 (Nr. 1749) einen pauschalen Zuschlag von 40 Prozent für Lehrkräfte vor. Hinzu kommt eine monatliche Zulage für das Arbeiten unter erschwerten Bedingungen in Höhe von mindestens 2.000 Hrywnja. Diese finanziellen Verbesserungen sollen die Lehrerschaft unterstützen und die Arbeitsbedingungen im Bildungssektor attraktiver gestalten. Vor dem Hintergrund des Krieges stellt dies eine besondere Herausforderung und Notwendigkeit dar.

Die Gehaltserhöhung ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für ukrainische Lehrer. Sie könnte helfen, den Personalmangel im Bildungsbereich zu verringern.

Quelle: Informationsportal

Die Entscheidung unterstreicht die Bemühungen der Regierung, den sozialen Status der Pädagogen anzuheben und ihre zentrale Rolle bei der Bildung der nächsten Generation anzuerkennen. Angesichts der wirtschaftlichen Belastungen könnten diese Veränderungen die Motivation und Professionalität der Lehrkräfte stärken.


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