Neue Überwasserdrohnen für den Ozean: Selenskyj kündigt Ausbau der ukrainischen Flotte an.
Entwicklung unbemannter Boote und Zusammenarbeit mit internationalen Partnern
Nach Angaben von Novyny.live: Während seines am 17. März begonnenen Besuchs in Großbritannien traf Wolodymyr Selenskyj mit König Charles III., dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und Premierminister Keir Starmer zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen militärische und wirtschaftliche Kooperationen. Der ukrainische Präsident kündigte die Entwicklung neuartiger Überwasserdrohnen an, die die Verteidigungsfähigkeit des Landes stärken sollen.
Selenskyj betonte:
„Die Ukraine wird in den Ozeanen kämpfen: Bald werden wir Überwasserdrohnen haben, die unter ozeanischen Bedingungen operieren können.“Diese Aussage unterstreicht die verstärkten Bemühungen Kiews, seine militärischen Fähigkeiten im maritimen Bereich auszubauen. Die ukrainischen Streitkräfte verbessern zudem kontinuierlich ihre Taktiken an der Front – unter anderem durch den Einsatz von Drohnen, mit denen sie die ‚Todeszone‘ für russische Truppen verdreifacht haben.
Infrastrukturverbesserungen und Sicherheitsmaßnahmen
Parallel dazu treibt die Ukraine die Modernisierung ihrer Infrastruktur voran. Das Ministerkabinett hat 12,6 Milliarden Griwna für die Reparatur und Instandhaltung öffentlicher Straßen bereitgestellt, plus zusätzliche 3 Milliarden Griwna aus dem Reservefonds für laufende Instandsetzungen. Rund 600 Kilometer ukrainischer Straßen sollen mit einem Schutz gegen Drohnenangriffe ausgestattet werden – ein klares Zeichen für die wachsende Bedeutung der Sicherheit unter den aktuellen Bedingungen.
Am 18. März um 08:00 Uhr wurde die Sendung „Ranok.LIVE“ ausgestrahlt, an der verschiedene Experten teilnahmen. Zu den Gästen zählten:
- Pressesergeant der 3. Sturmbrigade mit dem Rufzeichen „Vatra“
- der Politikwissenschaftler für internationale Beziehungen Dmytro Lewus
- der stellvertretende Kommandeur der 429. Brigade für unbemannte Systeme „Achilles“, Oles Maljarewytsch
- der ukrainische Volksabgeordnete Wolodymyr Krejdenko
- der Militärexperte Iwan Tymotschko
- der Militärbeobachter Oleksij Hetman
- der Mitbegründer des Instituts für Energiestrategien, Jurij Koroltschuk
- der Bürgermeister der Stadt Schostka, Mykola Noga
Vor diesem Hintergrund äußerte sich Viktor Orbán mit den Worten:
„Kein Öl – kein Geld.“Damit verwies er auf die zentrale Rolle von Ressourcen für die Kriegsführung. Selenskyj erklärte zudem: „Falls es nötig sein sollte, eine Shahed-Drohne in den VAE oder in Europa zu stoppen, können wir das tun.“ Dies zeigt die Bereitschaft der Ukraine, auch international aktiv für ihre Sicherheit einzutreten.
Die Entwicklung neuer Überwasserdrohnen könnte ein wichtiger Schritt zur Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit sein – insbesondere angesichts der anhaltenden Bedrohungen durch Russland. Gleichzeitig investiert die Regierung weiter in den Wiederaufbau der Infrastruktur, was für die Stabilität des Landes während des Krieges von entscheidender Bedeutung ist. Diese Maßnahmen zur Verbesserung militärischer Kapazitäten und ziviler Infrastruktur könnten sich positiv auf die Gesamtlage in der Region und die internationalen Beziehungen der Ukraine auswirken.
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