Neue Zahlungen für Soldaten angekündigt: So viel Geld erhalten Kämpfer künftig.
Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung der Verteidigung
Nach Angaben von Novyny.live: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einer Ansprache Reformen der Streitkräfte und eine Stärkung der finanziellen Basis der Verteidigung angekündigt. Dazu fanden Gespräche mit Premierministerin Julia Swyrydenko, Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und Finanzminister Serhij Martschenko statt. Auch der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, und der Generalstabschef Hnatow waren anwesend.
Der Staatshaushalt sieht Mittel für eine Erhöhung der Soldzahlungen vor. Laut dem Finanzminister beträgt die Mindestvergütung für Soldaten im rückwärtigen Dienst künftig 30.000 Griwna. Für Kämpfer an der Frontlinie ist eine durchschnittliche Zahlung von rund 300.000 Griwna geplant. Diese Neuerungen zielen darauf ab, die Motivation der Soldaten zu steigern und jene finanziell besser zu unterstützen, die im Kampfeinsatz stehen.
Neue Vertragsmodelle und Unterstützung für Soldaten
Geplant ist die Einführung neuer Dienstverträge für Infanteristen mit Laufzeiten von 10, 14 und 24 Monaten. Erste Änderungen könnten bereits im Juni nach Zustimmung des Kabinetts in Kraft treten. Selenskyj betonte, dass im Budget ausreichend Mittel für die Erhöhung der Besoldung vorgesehen seien, und äußerte die Hoffnung, dass die neuen Regelungen bereits im Sommer ihre Wirkung entfalten.
Soldaten, die mit Verschlusssachen arbeiten, haben weiterhin Anspruch auf einen Zuschlag zu ihrem Grundgehalt. Im Juni 2026 erhalten die ukrainischen Streitkräfte ihre reguläre Besoldung sowie zusätzliche „Kampfzahlungen“ für den Monat Mai. Diese Schritte unterstreichen das Engagement des Staates, seine Verteidiger zu unterstützen und die Effizienz der Verteidigungsausgaben zu erhöhen.
Die Einführung neuer Verträge und die Anhebung der Soldzahlungen zeigen, dass die ukrainische Führung den Fokus auf die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes im anhaltenden Krieg legt. Diese Maßnahmen könnten nicht nur die Moral der Truppe heben, sondern auch die Einsatzbereitschaft der Soldaten verbessern. Die getroffenen Entscheidungen stellen einen wichtigen Schritt zur Reform des Militärsektors dar und sollen zur Stabilität angesichts der aktuellen Herausforderungen beitragen.
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