USA und Russland: Selenskyj kündigt neue Gespräche an.
Dreiergespräche könnten wieder aufgenommen werden
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die mögliche Wiederaufnahme von Verhandlungen zwischen der Ukraine, den USA und Russland zur Beendigung des Krieges in Aussicht gestellt. In den letzten Tagen habe es Signale aus Washington gegeben, dass die Gespräche bald wieder beginnen könnten. Zwei entscheidende Faktoren für den weiteren Verlauf seien die Haltung Moskaus sowie die Sanktionen der Europäischen Union.
Selenskyj betonte, dass das 20. EU-Sanktionspaket gegen Russland derzeit blockiert sei. Zudem funktioniere ein bereits zugesagter europäischer Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine seit drei Monaten nicht. Diese beiden Punkte könnten maßgeblichen Einfluss auf die Wiederbelebung des Dialogs zwischen den Konfliktparteien haben.
Unterstützung und Verhandlungsstatus
Bereits am 19. März 2023 hatte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, erklärt, dass die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine auf einer „situativen“ Pause liegen. Selenskyj äußerte zudem Unsicherheit über die künftige Unterstützung aus dem Ausland und sagte:
„Wir wissen nicht mit Sicherheit, ob diese Unterstützung freigegeben wird.“ - Wolodymyr Selenskyj
Die Frage nach der Wiederaufnahme der Dreiergespräche bleibt damit offen. Die nächsten Schritte hängen von der Position Russlands, den EU-Sanktionen und der Lage bei den Kredithilfen für die Ukraine ab. Die stockende finanzielle Unterstützung aus Europa könnte weitreichende Folgen für die ukrainische Innenpolitik und die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen im Land haben. Vor diesem Hintergrund bleiben die Haltung Moskaus und die Reaktion der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der EU, von entscheidender Bedeutung.
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