Fünf Abkommen zwischen Spanien und Ukraine: Diese Vorteile sichert sich Kiew in Madrid.
Begegnung der Spitzenpolitiker in Madrid
Nach Angaben von Novyny.live: Am 18. März traf der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj in der spanischen Hauptstadt mit Regierungschef Pedro Sánchez zusammen. Bei den Gesprächen wurden fünf bilaterale Vereinbarungen unterzeichnet, die zentrale Bereiche der Zusammenarbeit abdecken:
- Verteidigungskooperation
- Wirtschaft
- Infrastruktur
- humanitäre Zusammenarbeit
Zu den unterzeichneten Papieren zählen ein Abkommen über technische und finanzielle Zusammenarbeit sowie ein Memorandum zwischen den Verteidigungsministerien beider Länder. Hinzu kommt ein weiteres Memorandum im Bereich der diplomatischen Ausbildung. Diese Vereinbarungen sollen die Partnerschaft zwischen Kiew und Madrid auf verschiedenen Ebenen vertiefen.
„Heute gibt es neue Verteidigungsabkommen zwischen der Ukraine und Spanien – sowohl mit unserem privaten Sektor als auch mit unseren Unternehmen. Das sind wichtige Entscheidungen.“ Wolodymyr Selenskyj
Der Präsident betonte zudem die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit mit der spanischen Regierung und Firmen für die technologische Weiterentwicklung der ukrainischen Streitkräfte. „Wir arbeiten gemeinsam mit der spanischen Regierung und spanischen Unternehmen an der tatsächlichen weiteren technologischen Entwicklung unserer Verteidigungskräfte und unserer Länder“, fügte er hinzu.
Während seines Aufenthalts traf Selenskyj auch die Führung des Unternehmens Sener Aerospace & Defence. Außerdem war ein Treffen mit König Felipe VI. vorgesehen, was die Tragweite dieses Besuchs für die bilateralen Beziehungen unterstreicht. Der ukrainische Präsident richtete Dankesworte an Premierminister Sánchez und das spanische Volk: „Danke, Pedro Sánchez! Danke, Spanien!“
Die Unterzeichnung dieser Abkommen stellt einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten dar, insbesondere angesichts der aktuellen Herausforderungen. Die Dokumente könnten die wirtschaftlichen Verbindungen festigen und die Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine verbessern – ein drängendes Thema vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges und des Bedarfs an internationaler Unterstützung. Ein Schwerpunkt des Besuchs liegt zudem auf technologischen Fortschritten, die in beiden Ländern neue Arbeitsplätze und Investitionen anstoßen könnten.
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