Nach Angriffen auf Dnipro: Selenskyj berichtet über Schadensbeseitigung und neue NATO-Beschlüsse.
Sitzung des Ukraine-NATO-Rates
Nach Angaben von UATV: Am 3. Juni 2023, dem 1561. Tag der umfassenden russischen Invasion in der Ukraine, gab Präsident Wolodymyr Selenskyj bekannt, dass die Folgen der russischen Angriffe auf Dnipro beseitigt werden. Bei einem Treffen des Ukraine-NATO-Rates in Kiew erörterte er zudem die weitere Unterstützung des Landes durch internationale Partner. Anwesend war auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Derzeit seien alle erforderlichen Kräfte in Dnipro im Einsatz, um die Schäden zu beheben.
Ein zentraler Punkt der Beratungen war die Vorstellung des neuen Programms PURL, das ab Juni 2023 finanziert wird. Selenskyj betonte, dass die Partnerstaaten zusätzliche Beiträge zu diesem Programm zugesagt hätten. Dies unterstreiche die anhaltende Solidarität mit der Ukraine. Die Gespräche fanden vor dem Hintergrund der anhaltenden Kriegshandlungen statt, bei denen die ukrainischen Streitkräfte weiterhin aktiv gegen die russische Aggression vorgehen.
Zukünftiger NATO-Gipfel in Ankara
Ein weiteres Thema war der bevorstehende NATO-Gipfel in Ankara. Dazu erklärte Selenskyj:
„Wir haben mit dem NATO-Generalsekretär über den Gipfel des Bündnisses in Ankara gesprochen.“Der Präsident dankte allen Ländern, die die Ukraine unterstützen:
„Ich bin jedem Land dankbar, das uns bei dieser Aufgabe zur Seite steht.“Folgende Staaten wurden als Teil dieser Unterstützung genannt:
- Frankreich
- Norwegen
- Deutschland
- Dänemark
- Schweden
- Italien
Selenskyj würdigte außerdem den Einsatz der ukrainischen Soldaten. Er hob hervor: „Ich möchte unsere Kämpfer erwähnen, die unsere ukrainischen weitreichenden Sanktionen anwenden.“ Dies zeige, dass die ukrainischen Streitkräfte weiterhin entschlossen und wirksam auf die Herausforderungen des Krieges reagieren. Das Treffen unterstrich die Entschlossenheit Kiews, die Zusammenarbeit mit den Alliierten zu vertiefen und die eigene Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
Die Sitzung des Ukraine-NATO-Rates war ein bedeutendes Ereignis im Kontext der internationalen Unterstützung. Insbesondere angesichts der anhaltenden Kampfhandlungen und der Bedrohung durch Russland demonstrierten die Diskussionen über neue Finanzierungsprogramme und die Vorbereitungen für den NATO-Gipfel in Ankara die Bereitschaft der Ukraine zur engen Kooperation mit ihren Partnern. Die aktive Beteiligung der genannten Länder am PURL-Programm belegt das wachsende internationale Engagement für die Ukraine in Kriegszeiten.
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