Selenskyj beziffert russische Verluste nach einem Jahr „Operation Netz“: 41 abgeschossene Flugzeuge.

Selenskyj beziffert russische Verluste nach einem Jahr „Operation Netz“: 41 abgeschossene Flugzeuge
Selenskyj beziffert russische Verluste nach einem Jahr „Operation Netz“: 41 abgeschossene Flugzeuge

Ein Jahr „Operation Netz“ – ein strategischer Meilenstein

Nach Angaben von UATV: Am 1. Juni jährt sich der Beginn der „Operation Netz“, die für die ukrainischen Streitkräfte von besonderer Bedeutung ist. Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte, dass diese Operation Russland schwere Verluste zugefügt habe – darunter 41 zerstörte russische Flugzeuge. Die Aktion markiert einen wichtigen Abschnitt im andauernden großflächigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der mittlerweile 1559 Tage andauert.

Wirtschaftlicher Druck durch Sanktionen und Angriffe

Selenskyj hob zudem die Wirkung weitreichender Sanktionen auf die russische Wirtschaft hervor. Zwischen Januar und Mai 2023 hätten ukrainische Einheiten 15 russische Ölraffinerien angegriffen, wodurch 40 Prozent der primären Ölverarbeitungskapazitäten Russlands lahmgelegt worden seien – Stand Mai 2023. Der Präsident ergänzte, dass es für die Besatzer auf ukrainischem Boden „keine ruhigen Zeiten“ geben werde.

„Unsere Reichweite, ukrainische Kreativität – das arbeitet wirklich für den Schutz des Staates.“ – Wolodymyr Selenskyj.

Zugleich warnte Selenskyj vor möglichen neuen russischen Großangriffen. Die ukrainischen Streitkräfte müssten jederzeit mit massiven Luftschlägen rechnen und entsprechend vorbereitet sein. Diese Aussagen unterstreichen die anhaltende Verteidigungsbereitschaft der Ukraine und die aktiven Maßnahmen zum Schutz des eigenen Territoriums.

„Operation Netz“ hat sich als ein zentrales Element des Krieges erwiesen, das die Bedeutung strategischer Militäroperationen für die Ukraine verdeutlicht. Parallel dazu zeigt der wirtschaftliche Druck auf Russland – durch Sanktionen und Angriffe auf kritische Infrastruktur –, dass Kiew nicht nur militärisch, sondern auch ökonomisch gegen den Aggressor vorgeht. Diese Maßnahmen könnten Russlands Kriegsführung langfristig schwächen und unterstreichen den ukrainischen Willen zu einem anhaltenden Kampf um die Unabhängigkeit.


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