Zelenskyj berät mit Geheimdienstchef über neue Maßnahmen gegen Russland.
Ukrainischer Präsident trifft Spitze des Sicherheitsdienstes
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat über die Aktivitäten des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und die Planung neuer Operationen berichtet. Am 19. Januar 2023 kam er mit dem Leiter des SBU, Jewgenij Chmara, zusammen. Dieses Treffen fand nach der Ernennung Chmaras zum kommissarischen Leiter des Geheimdienstes am 5. Januar 2023 statt.
Vorbereitung asymmetrischer Aktionen und Forderung nach Gerechtigkeit
Bei den Gesprächen lag der Fokus Selenskyjs auf der Vorbereitung asymmetrischer Operationen gegen Russland, unter anderem in einem Treffen mit Wassyl Maljuk. Der Präsident betonte die Notwendigkeit, für begangene Verbrechen zur Rechenschaft gezogen zu werden, und erklärte:
„Jeder russische Mörder muss für seine Taten büßen“ – Wolodymyr Selenskyj
Diese Worte spiegeln die Entschlossenheit der ukrainischen Führung im Kampf gegen den Aggressor wider.
Selenskyj versicherte zudem, dass „alle notwendigen Ressourcen des Sicherheitsdienstes der Ukraine und anderer staatlicher Strukturen vollständig bereitgestellt“ seien. Dies unterstreicht die Einsatzbereitschaft der ukrainischen Kräfte für neue Herausforderungen und geplante Maßnahmen. Die Dringlichkeit solcher Schritte wird vor dem Hintergrund tragischer Ereignisse wie der Erschießung ukrainischer Kriegsgefangener in der Region Kursk im Oktober 2022 deutlich.
Die Treffen und Beratungen deuten auf eine Intensivierung der Aktivitäten ukrainischer Spezialdienste im bewaffneten Konflikt mit Russland hin. Die Vorbereitung asymmetrischer Operationen könnte ein zentraler Bestandteil der ukrainischen Strategie werden, um der Aggression entgegenzutreten und nationale Interessen zu schützen. Angesichts der jüngsten Verbrechen zeigt die ukrainische Führung Entschlossenheit in ihrer Reaktion auf die gegen das ukrainische Volk verübten Taten.
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