Selenskyj hat mit Starmer die Reform der Antikorruptionsbehörden besprochen.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, führte ein Telefonat mit dem Premierminister des Vereinigten Königreichs, Keir Starmer. Die Parteien besprachen eine Reihe wichtiger Fragen, insbesondere Sanktionen gegen Russland. Darüber berichtete der Staatschef in Telegram.
Selenskyj dankte dem Vereinigten Königreich für die Führungsrolle während des letzten Treffens im Format 'Ramstein' und für die wichtigen Ergebnisse zur Unterstützung der Ukraine. Der Präsident hob die neuen Sanktionen des Vereinigten Königreichs gegen Russland hervor, die darauf abzielen, die Einnahmen aus dem Verkauf von Öl zu begrenzen.
Der ukrainische Führer informierte den Premierminister des Vereinigten Königreichs über das gestrige Treffen mit der russischen Seite in Istanbul, dessen Ergebnis eine Vereinbarung über einen neuen Gefangenenaustausch war. Während der Verhandlungen betonte die ukrainische Delegation, dass es einen Waffenstillstand geben müsse, und schlug vor, bis Ende August ein Treffen auf Führungsebene abzuhalten.
Im Gespräch diskutierten die Führer auch die diplomatische Arbeit mit Partnern in Europa und den Vereinigten Staaten, um die Sicherheit zu stärken. Der Staatschef informierte auch über die Vorbereitung eines Gesetzentwurfs, der das System der Ordnungskräfte stärken und die Unabhängigkeit und Wirksamkeit der Antikorruptionsinfrastruktur garantieren soll.
Keir Starmer schlug vor, Experten in die Arbeit einzubeziehen, die für eine langfristige Zusammenarbeit nützlich sein könnten. Die Führer vereinbarten, in dieser Angelegenheit in Kontakt zu bleiben. Sie teilen die gleiche Auffassung: 'Es ist notwendig, die Werte eines normalen Lebens zu schützen, allen russischen Einflüssen und Eingriffen entgegenzuwirken und alles zu tun, damit Europa stärker wird.'
Wir erinnern daran, dass Premierminister Keir Starmer kürzlich anmerkte, dass das Vereinigte Königreich möglicherweise Deutschland beim Kauf von Waffen in den USA für die Ukraine unterstützen könnte. Zuvor hatte er angekündigt, dass die Streitkräfte des Landes in einen 'einsatzbereiten Zustand' versetzt werden sollen.
Kiew und London setzen ihre aktive Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen und zur Unterstützung der Ukraine im Kontext der Sanktionen gegen Russland fort. Der Gefangenenaustausch und diplomatische Verhandlungen zur Stärkung der Sicherheit in Europa bleiben aktuelle Themen auf der Tagesordnung der gemeinsamen Arbeit.Lesen Sie auch
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