Russland weist den Weihnachtswaffenstillstand zurück: Was der Kreml auf den Vorschlag von Merz antwortete.
Nach Angaben von ТСН: Die Russische Föderation hat die Idee eines Weihnachtswaffenstillstands, die der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz während der Verhandlungen in Berlin vorgeschlagen hat, abgelehnt. Die Ukraine hat diese Initiative unterstützt.
Der Sprecher des Präsidenten Russlands, Dmitri Peskow, äußerte die Position des Kremls.
Er erklärte zynisch, dass ein solcher Waffenstillstand der Ukraine nur dazu dienen könnte, um "Kräfte wiederherzustellen und sich auf die Fortsetzung der Kampfhandlungen vorzubereiten". Laut Peskow beabsichtigt Moskau, den Krieg zu beenden und seine Ziele zu erreichen.
„Wir wollen Frieden, wir wollen keinen Waffenstillstand, um der Ukraine eine Atempause zu geben und uns auf die Fortsetzung des Krieges vorzubereiten“,- bemerkte der Vertreter des Kremls.
Peskow fügte ebenfalls hinzu, dass die weitere Entwicklung der Ereignisse davon abhängt, ob Russland und die Ukraine eine Einigung erzielen können. Er betonte, dass die Position der RF in dieser Angelegenheit „gut bekannt, konsistent, transparent und verständlich“ sei.
Erinnern wir uns, dass der deutsche Kanzler Friedrich Merz der Meinung war, dass die RF "Überreste von Menschlichkeit zeigen" und den Menschen erlauben könnte, für ein paar Tage zu ruhen, zumindest während Weihnachten. Seiner Meinung nach könnte ein solcher Waffenstillstand der „Beginn konstruktiver, nüchterner Verhandlungen“ sein.
Der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat diese Idee unterstützt. Er betonte, dass Kiew bereit sei, jede Form von Waffenstillstand zu unterstützen, einschließlich eines energetischen Waffenstillstands.
Es ist nicht zu vergessen, dass der Kreml zuvor auch die Initiative eines „Neujahrswaffenstillstands“ abgelehnt hat. Anfang Dezember erklärte Peskow, dass zurzeit ein ganz anderer Prozess abläuft, aber er gab keine Details an.
Diese Ablehnung Russlands des Weihnachtswaffenstillstands deutet darauf hin, dass die Situation an der Front angespannt bleibt und die Möglichkeiten für einen Dialog bisher begrenzt sind. Die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten, die Initiative zu unterstützen, verwandelt diese Position in ein Zeichen des Friedenswillens, selbst in Zeiten unerbittlicher Konfrontation.
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