Selenskyj: Ziel, innerhalb eines Jahres 400.000 russische Soldaten auszuschalten.
Russlands Frühjahrsoffensive gescheitert
Nach Angaben von UATV: Bei einer Pressekonferenz verkündete Wolodymyr Selenskyj das Scheitern der russischen Frühjahrsoffensive und nannte das Ziel, jährlich 400.000 russische Soldaten zu vernichten. Der ukrainische Präsident betonte, dass die eigenen Truppen trotz schwieriger Bedingungen weiterhin Erfolge verzeichnen – etwa bei Kupjansk im Jahr 2025. Zudem wies er darauf hin, dass Russland für die Jahre 2026 und 2027 verstärkte Aktivitäten an der Front plane.
Anpassung der russischen Militärstrategie
Ein zentraler Punkt der Pressekonferenz war der Rückgang der Raketenproduktion in Russland bei gleichzeitigem Anstieg der Drohnenfertigung. Dazu erklärte Selenskyj:
„Sie setzen auf Terror durch Drohnen“, was eine veränderte Taktik der russischen Streitkräfte zeigt. Auch der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, bestätigte die Aufstellung von 110.000 russischen Soldaten.
Die russischen Einheiten planen Angriffe entlang mehrerer Schlüsselachsen, darunter:
- Saporischschja
- Pokrowsk
- Huljajpole
- Süden
Diese Angaben zeigen, dass Russland trotz Rückschlägen weiterhin Ressourcen für Kampfhandlungen mobilisiert. Selenskyj fasste zusammen:
„Unser Plan ist es, mindestens 400.000 russische Soldaten innerhalb eines Jahres zu eliminieren“– ein Ausdruck der Entschlossenheit der Ukraine, der Aggression zu widerstehen. Der geringere Raketenausstoß in Russland deutet auf eine Anpassung der militärischen Doktrin hin, die den Charakter der Kämpfe in den kommenden Jahren verändern könnte.
Die Aussagen des ukrainischen Präsidenten auf der Pressekonferenz unterstreichen sowohl die ernsten Herausforderungen an der Front als auch die Bereitschaft der Ukraine zu einem langen Abnutzungskrieg. Die ukrainischen Pläne zur aktiven Vernichtung feindlicher Kräfte belegen die strategische Ausrichtung der Militärführung, die für die weitere Eskalation des Konflikts entscheidend sein dürfte.
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