Selenskyj über MiG-29 aus Polen: Die Ukraine erwartet eine Entscheidung.

Selenskyj über MiG-29 aus Polen: Die Ukraine erwartet eine Entscheidung
Selenskyj über MiG-29 aus Polen: Die Ukraine erwartet eine Entscheidung

Nach Angaben von ТСН: Die Ukraine wartet auf eine Entscheidung Polens bezüglich der Bereitstellung von MiG-29-Kampfflugzeugen.

Dies erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj während eines Treffens mit dem polnischen Führer Nawrocki.

Ausbildung von Piloten

Selenskyj merkte an, dass die Ausbildung eines Piloten für die F-16 von 8 Monaten bis zu anderthalb Jahren dauern kann, in denen der Pilot 'aus den Möglichkeiten des Schutzes des Landes herausfällt'.

„Der Unterschied zwischen allen F-16 und MiG-29 besteht für uns nur darin, unseren Piloten nicht zu verlieren, weil man auf der MiG-29 keine Ausbildung braucht, da unsere Leute ausgebildet sind. Darum ging es. Es geht nicht um einen Mangel an Flugzeugen, es geht um einen Mangel an Piloten“, sagte Selenskyj.

Aufrufe aus Polen

Selenskyj informierte auch, dass Polen angeboten hatte, russische Raketen abzufangen, die in seine Richtung fliegen, wenn diese Entscheidung von der NATO unterstützt wird.

Jedoch lehnte die NATO diese Initiative ab, weshalb die Ukraine Polen um die Bereitstellung von MiG-29-Flugzeugen für einen eigenständigen Kampf gegen russische Raketen bat. Diese Bitte wurde von Warschau abgelehnt.

Definition der litauisch-polnischen Mission

Nach Selenskyjs Worten hat er sich mit dem NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf die Schaffung einer sogenannten Polizeimission in Polen geeinigt.

Kommentare von Sikorski

Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski rief dazu auf, 'verständnisvoll' mit der Kritik von Präsident Selenskyj an der Weigerung Warschaus umzugehen, Kiew MiG-29-Flugzeuge zu übergeben.

„Dies war eine spontane Erklärung darüber, wie der Krieg verläuft, und über die Beziehungen der Ukraine zu vielen Ländern. Nicht so, dass der Präsident speziell auf Polen losging, aber die Ukraine befindet sich in einer schwierigen Situation und hat auch Fehler gemacht“, zitiert ihn das „Polnische Radio“.

Sikorski betonte auch, dass Polen 'eigene Verteidigungsbedürfnisse hat und die Regierung in erster Linie diese Kriegsgefahr so weit wie möglich von den Grenzen Polens fernhalten muss'.

Im Lichte dieser Ereignisse wird klar, dass die Ukraine neue Wege suchen muss, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Dialoge mit Polen und der NATO sowie interne Entscheidungen bleiben wichtige Elemente in der Situation des anhaltenden Konflikts. Die Situation verdeutlicht die Komplexität internationaler Unterstützung und die Notwendigkeit, sich neuen Herausforderungen anzupassen.


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