Zehn Milliarden Dollar zusätzlich für Moskau: Selenskyj warnt vor Folgen einer Lockerung der US-Sanktionen.
Die Warnung des ukrainischen Staatschefs
Nach Angaben von Novyny.live: Ein mögliches Nachlassen der US-Sanktionen gegen russisches Öl könnte Russland Mehreinnahmen von rund zehn Milliarden Dollar bescheren, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj. Diese Summe, so der Präsident, würde direkt in die Fortsetzung des Krieges gegen die Ukraine fließen.
„Eine Aufweichung der Sanktionen stärkt nur die militärische Schlagkraft Russlands“, betonte Wolodymyr Selenskyj.
Ein großer Teil der Energieerlöse werde laut Selenskyj für die Rüstungsproduktion verwendet. Er fügte hinzu: „Mit diesem Geld werden unter anderem die Drohnen hergestellt, die Russland massenweise gegen die Ukraine einsetzt.“
Die Bedeutung der internationalen Sanktionspolitik
Mit dieser Aussage unterstreicht der ukrainische Präsident die Brisanz der aktuellen Lage rund um die internationalen Sanktionen und deren Auswirkungen auf den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Da Moskau auf die Finanzierung seiner Militäroperationen angewiesen ist, könnte eine Lockerung der Strafmaßnahmen das Kräfteverhältnis in der Region deutlich verschieben. Für die internationale Gemeinschaft ist es daher entscheidend, diese Risiken bei künftigen Entscheidungen zur Sanktionspolitik zu bedenken.
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