Münchner Sicherheitskonferenz: Zelenskyj stellt Bedingungen für Frieden mit Russland.

Münchner Sicherheitskonferenz: Zelenskyj stellt Bedingungen für Frieden mit Russland
Münchner Sicherheitskonferenz: Zelenskyj stellt Bedingungen für Frieden mit Russland

Zelenskyjs Auftritt in München

Nach Angaben von TSN.ua: Bei der Münchner Sicherheitskonferenz äußerte Präsident Wolodymyr Zelenskyj die Hoffnung auf ein Sicherheitsgarantie-Abkommen. Er betonte die Bedeutung von Friedensverhandlungen, machte jedoch deutlich: Ein solches Garantie-Abkommen müsse noch vor einem möglichen Kriegsende mit Russland geschlossen werden.

Der ukrainische Staatschef steht in Kontakt mit Vertrauten des früheren US-Präsidenten Donald Trump. So ist in München ein Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio geplant. Der US-Vertreter Matthew Whitaker erklärte, ein Sicherheitsabkommen werde zum geeigneten Zeitpunkt im Friedensprozess abgeschlossen. Die amerikanische Position ist jedoch eine andere: Sie fordert von der Ukraine, zunächst Frieden mit Russland zu schließen – erst danach sollen Sicherheitsgarantien folgen. Diese unterschiedlichen Ansätze zeigen die Komplexität der Verhandlungen.

Der Streit um die Reihenfolge: Sicherheit zuerst oder Frieden?

Für Zelenskyj beantworten die Sicherheitsgarantien die entscheidende Frage, wie ein neuer Krieg verhindert werden kann. 'Die Ukraine will, dass all diese Anstrengungen zu echter Sicherheit und Frieden führen', so der Präsident.

Donald Trump seinerseits erklärte, die russische Seite sei zu einem Abkommen bereit – eine Aussage, die Hoffnung auf Fortschritte im Friedensprozess nährt.

Die Positionen in München verdeutlichen den strategischen Ansatz der Ukraine: Sie will verbindliche internationale Sicherheitszusagen, bevor sie einem Kriegsende zustimmt. Ein solches Abkommen würde internationale Partner einbinden und könnte die Region stabilisieren. Zelenskyjs Insistieren auf diesen Punkt unterstreicht den Willen zu einer diplomatischen Lösung, die langfristige Sicherheit gewährleisten soll.


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