Zehntausend Soldaten aus Frankreich und Großbritannien im Gespräch.
Zum Einsatz ausländischer Truppen
Nach Angaben von Novyny.live: In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP äußerte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Wunsch, dass ausländische Kontingente näher an der Frontlinie stationiert werden sollten und nicht in rückwärtigen Städten. Er betonte, dass die Ukraine ihre Partner nicht in der Logik von 'Ost' und 'West' betrachtet. Diese Haltung unterstreicht den pragmatischen Ansatz Kiews, der auf effektive Zusammenarbeit in einer akuten Sicherheitslage abzielt.
Konkret nannte Selenskyj mögliche Beiträge aus Frankreich und Großbritannien. Beide Länder seien bereit, jeweils etwa eine Brigade zu stellen.
„Großbritannien und Frankreich, sie sind offiziell... bereit, eine Brigade bereitzustellen“, so der Präsident.Insgesamt könnte dies etwa 10.000 Soldaten umfassen und die ukrainische Verteidigungskapazität erheblich stärken.
Forderung nach effektiverer Unterstützung
Selenskyj wies zudem darauf hin, dass Kampfflugzeuge auch von Nachbarstaaten aus operieren könnten, um eine wirksamere Unterstützung zu gewährleisten. Allerdings, so räumte er ein, habe es auf diese ukrainischen Vorschläge bisher noch keine klaren Antworten der Partner gegeben.
„Näher an der Frontlinie würden wir das Kontingent gerne sehen“, fasste er zusammen und hob die Bedeutung einer direkten Präsenz ausländischer Truppen im Kampfgebiet hervor.
Die Äußerungen des Präsidenten markieren eine strategische Neuausrichtung im Umgang mit internationaler Militärhilfe. Sie verdeutlichen den dringenden Wunsch nach einer aktiveren Präsenz der Verbündeten im Konfliktgebiet selbst. Dies spiegelt ein gewachsenes Verständnis für die Notwendigkeit schneller und unmittelbar wirksamer Unterstützung wider, besonders angesichts anhaltender Bedrohungen. Die kommenden Entscheidungen der Partnerländer werden für die Stabilität der Region und die ukrainische Verteidigungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung sein.
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