Russlands Angriffswelle: Über 400 Drohnen und 40 Raketen in 24 Stunden.
Präsident Selenskyj zieht Bilanz der Angriffsserie
Nach Angaben von UATV: Am 7. Februar 2023, dem 1.445. Tag des groß angelegten russischen Angriffskriegs, traf eine massive Angriffswelle die Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezifferte die eingesetzten Waffen auf mehr als 400 Drohnen und fast 40 Raketen verschiedener Typen. Er verurteilte diese Angriffsintensität als inakzeptabel und betonte, dass kein Terrorist weltweit sich ein solches Ausmaß erlauben würde. Russland müsse die Antwort der gesamten Weltgemeinschaft zu spüren bekommen.
Energiesicherheit und internationale Hilfe
Selenskyj wies zudem auf die prekäre Sicherheitslage der ukrainischen Atomkraftwerke hin und nannte Probleme bei der Stromerzeugung. Um die Situation in den Griff zu bekommen, sind Reparaturtrupps landesweit im Einsatz – von der Region Wolhynien bis nach Tschernihiw und Charkiw. Die Arbeiten werden durch schwierige Wetterbedingungen in den Gebieten Odessa und Mykolajiw zusätzlich erschwert.
Der ukrainische Präsident unterstrich die lebenswichtige Bedeutung internationaler Unterstützung. Raketen für die Luftabwehrsysteme 'Patriot' und 'IRIS-T' seien nahezu täglich notwendig, um Menschenleben zu schützen. Er dankte Frankreich für dessen umfassende Hilfe. Jedes Treffen mit internationalen Partnern trage dazu bei, Klarheit darüber zu schaffen, wie und wann dieser Krieg wirklich beendet werden kann. Die anhaltende russische Aggression stellt eine konstante Bedrohung für die Zivilbevölkerung dar, was die Bedeutung des internationalen Bündnisses für die Ukraine unterstreicht.
Angesichts der hohen Angriffsintensität und der kritischen Schäden an der Energieinfrastruktur bleibt internationale Hilfe – sowohl in Form militärischer Ausrüstung als auch bei der Wiederherstellung der Energieversorgung – für die Stabilität und Sicherheit des Landes von entscheidender Bedeutung. Die Situation zeigt, wie sehr die Ukraine im Kampf um ihre Existenz auf Verbündete angewiesen ist.
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