Zelenskyj: Friedensgespräche möglich, doch neue Sanktionen gegen Russland nötig.
Bereitschaft für Verhandlungen unter Bedingungen
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Bereitschaft zu Friedensgesprächen mit Russland bekräftigt, lehnt jedoch territoriale Zugeständnisse strikt ab. In einem Interview mit Sky News forderte er die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) auf, die Sanktionen gegen die russische Führung auszuweiten. Selenskyj ist überzeugt, dass Washington eine Schlüsselrolle bei der Beendigung des Krieges spielen kann. Er verwies darauf, dass in den kommenden Monaten wichtige Entscheidungen anstehen könnten, insbesondere im Hinblick auf die entscheidenden Wahlen in den USA bis zum Herbst 2024.
„Die Vereinigten Staaten sind sogar stärker, als sie selbst denken.“
- Wolodymyr Selenskyj
Russlands ablehnende Haltung
Auf russischer Seite zeigen Vertreter der Regierung eine völlig andere Position. Kremlsprecher Dmitri Peskow und der Chef des Außenministeriums, Sergej Lawrow, sehen keinen zeitlichen Druck für die Beendigung des Konflikts. Lawrow betonte: „Wir haben keine Fristen, wir haben Aufgaben.“
Die festgefahrenen Positionen beider Seiten erschweren derzeit jede Aussicht auf einen Kompromiss erheblich. Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der Außenpolitik der USA und den dort in Kürze zu erwartenden Entscheidungen ab. Die amerikanische Unterstützung für die Ukraine und der Druck durch Sanktionen könnten den weiteren Kriegsverlauf entscheidend beeinflussen.
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