Mehr als 40 Verletzte nach russischem Angriff am 24. März – auch Kinder betroffen.
Selenskyj zu den Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine vom 24. März
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat über die Auswirkungen des Angriffs russischer Truppen auf ukrainische Städte am 24. März berichtet. Dabei wurden mehr als 40 Menschen verletzt, darunter fünf Kinder. Die Angriffe erfolgten mit Drohnen und Raketen; insgesamt wurden über 550 feindliche Drohnen unterschiedlicher Typen registriert.
Selenskyj betonte, dass die Attacken den gesamten Tag über andauerten, auch in der Nacht.
„Heute, praktisch den ganzen Tag von der Nacht an, greift Russland die Ukraine mit ‚Shahed‘-Drohnen an. Es gab einen massiven Angriff in der Nacht: sowohl Raketen als auch ‚Shaheds‘. Den ganzen Tag über neue Drohnenwellen. Mehr als 550 Drohnen verschiedener Typen allein an einem Tag, eine beträchtliche Anzahl davon waren ‚Shaheds‘“, so seine Worte.Die Angriffe trafen Menschen in verschiedenen Regionen, darunter in Lwiw, Iwano-Frankiwsk, Ternopil, Winnyzja, Schytomyr, der Oblast Chmelnyzkyj, der Oblast Riwne, der Oblast Charkiw und dem Gebiet Dnipro. Zerstört wurden auch zivile Einrichtungen, wie das historische Zentrum von Lwiw und ein Entbindungsheim in Iwano-Frankiwsk.
Der Präsident sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus:
„Leider gibt es Tote. Mein Beileid gilt den Familien und Angehörigen. Stand jetzt sind mehr als 40 Verletzte bekannt, darunter fünf Kinder. Alle erhalten die nötige Hilfe.“
Friedensverhandlungen und Sicherheit
Ein weiteres Thema war der Stand der Friedensgespräche. Selenskyj erklärte, dass trotz des Berichts des Verhandlungsteams, das aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt sei, derzeit keine echten Fortschritte bei den Friedensinitiativen zu verzeichnen seien. „Leider zeigt Russland keine Bereitschaft, sich auf den Frieden zuzubewegen. Aber es ist wichtig, dass sowohl wir in der Ukraine, als auch die Vereinigten Staaten, die Europäer und andere globale Akteure alles Mögliche und Notwendige tun, damit die Russen Interesse an echter und ehrlicher Diplomatie entwickeln“, führte er aus.
Selenskyj unterstrich, dass der Frieden verlässlich sein müsse: „Das ist unser Ziel, und das wird es auch sein. Und auf die Angriffe werden wir antworten. Ganz sicher.“
Dieser Angriff erinnert erneut an den anhaltenden Konflikt in der Ukraine und seine schwerwiegenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Trotz diplomatischer Bemühungen bleibt die Lage angespannt, was die Notwendigkeit internationaler Unterstützung und Anstrengungen für einen stabilen Frieden unterstreicht. Der ukrainische Präsident betont weiterhin die Dringlichkeit verlässlicher Sicherheitsgarantien für das Land angesichts der Aggression.
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