Zelensky sieht Orbáns Einfluss als künstlich und prophezeit mögliche Wahlniederlage.

Zelensky sieht Orbáns Einfluss als künstlich und prophezeit mögliche Wahlniederlage
Zelensky sieht Orbáns Einfluss als künstlich und prophezeit mögliche Wahlniederlage

Ukrainischer Präsident äußert sich zu Viktor Orbán

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán vor einer möglichen Niederlage bei den kommenden Wahlen. Selenskyj bewertet den europäischen Einfluss Orbáns als künstlich und abhängig von der Unterstützung mächtiger politischer Kräfte.

„Orbán wird nur dann wichtig, wenn mächtige politische Kräfte ihm diese Macht verleihen“, betonte er.

Der ukrainische Staatschef lehnt direkte Gespräche mit Orbán aufgrund dessen fehlendem Dialogwillen ab. Stattdessen pflegt er Kontakte zum slowakischen Regierungschef Robert Fico. Selenskyj wies darauf hin, dass Orbáns Umfragewerte kurz vor der Wahl eingebrochen seien, was auf einen Stimmungswandel in der ungarischen Bevölkerung hindeuten könnte.

„Die Ungarn sind nicht von Natur aus prorussisch“, stellte Selenskyj klar.
Die von bestimmten politischen Kreisen geschürte antiukrainische Hysterie habe Orbáns Position nicht gestärkt. Der ukrainische Präsident warnte zudem, dass „Putins Gelder sofort in Waffen gegen die Ukraine umgewandelt“ würden, und unterstrich die Bedeutung von Energieunabhängigkeit und der Haltung der Völker in der Region zur Außenpolitik. Die Aussagen fallen in eine Phase, in der die EU-Politik Ungarns zunehmend kritisch hinterfragt wird.

Wandel der politischen Landschaft in Ungarn

Zusammenfassend geht Selenskyj davon aus, dass der ungarische Premierminister bei den Wahlen an Unterstützung verlieren könnte. Dies würde einen Wandel in der politischen Landschaft Ungarns und in den bilateralen Beziehungen signalisieren.

Die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten heben die Brisanz der aktuellen politischen Lage in Ungarn hervor, wo wachsende Unzufriedenheit zu einem Machtwechsel führen könnte. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und des russischen Einflusses auf Nachbarländer geraten Orbáns Positionen, die stark auf prorussischen Narrativen basieren, unter Druck. Dies könnte sich auch auf die Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn auswirken, insbesondere wenn neue politische Kräfte in Budapest zu einem konstruktiveren Dialog bereit wären.


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