Patriot-Raketen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum: Kiew findet neue Abwehrsysteme.
Gespräche über Luftverteidigung in der Ukraine
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Ukraine verhandelt weiter über zusätzliche Luftverteidigungssysteme, darunter Abfangraketen vom Typ PAC-2 und PAC-3 für die Patriot-Systeme. Wie Heorhij Tychyj, Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, mitteilte, konnte Kiew durch die Zusammenarbeit mit mehreren Staaten eine Reihe weiterer Systeme und Abfangjäger beschaffen. Einige dieser Raketen haben bereits ihr Verfallsdatum überschritten. Tychyj betonte, dass solche Waffen in den Arsenalen der Geberländer keinen Nutzen mehr hätten:
„Welchen Sinn haben Raketen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist? Sie müssen entweder zur Entsorgung an den Hersteller zurückgegeben oder an die Ukraine übergeben werden.“ – Heorhij Tychyj
Neue Fähigkeiten für die ukrainische Luftabwehr
Darüber hinaus hat das ukrainische Unternehmen Fire Point erfolgreich einen neuen Abfangjäger vom Typ FP-7.x getestet. Dieses System könnte die bestehenden Luftverteidigungskapazitäten des Landes erheblich ergänzen. Die Beschaffung moderner Abwehrsysteme ist für die Sicherheit der Ukraine angesichts wachsender Bedrohungen von entscheidender Bedeutung. Die internationale Zusammenarbeit kann die Verteidigungsfähigkeit des Landes stärken, insbesondere wenn es um die Nutzung älterer, für die Entsorgung vorgesehener Systeme geht.
Die Entwicklung neuer Technologien wie der FP-7.x-Rakete zeigt zudem das wachsende Potenzial der ukrainischen Rüstungsindustrie. Dies könnte sich positiv auf die Stabilität und Sicherheit der gesamten Region auswirken.
Lesen Sie auch
- Polen stellt Bedingungen für EU-Beitritt der Ukraine: Was gefordert wird
- Ex-General Zaluzhnyi bestätigt Präsidentschaftskandidatur: Das steckt hinter seinen Plänen
- 1300 Kilometer Reichweite: Selenskyj definiert neue Ziele für weitreichende Sanktionen
- Ukrainische Drohnen treffen erneut Raffinerie in Ufa und strategisches Ziel in Pensa
- Vom Bolotnaja-Protest zum Krieg gegen Russland: Der Weg des RDK-Ideologen „Cardinal“
- Präsident Selenskyj trifft Botschafter Saluschny: Frage nach Kandidatur bei Wahlen

