Zelensky warnt: Nahost-Krieg könnte ukrainische Luftabwehr gefährden.
Ukrainischer Präsident äußert Besorgnis über Waffenlieferungen
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich besorgt über mögliche Engpässe bei der Lieferung von Luftabwehrsystemen und Raketen an sein Land geäußert. Hintergrund ist der Krieg im Nahen Osten, der zu einer Verlagerung der Prioritäten der USA führen könnte. In einem Interview mit Rai Italia wies Selenskyj darauf hin, dass die anhaltenden Konflikte Risiken für die Versorgung der Ukraine mit lebenswichtigen Abwehrwaffen bergen.
Es gebe 'Besorgnis aufgrund von Signalen aus den Vereinigten Staaten von Amerika', so Selenskyj. Sollte sich der Konflikt hinziehen, könnte Amerika die Lieferung von Raketen für die Luftabwehr reduzieren. Der Präsident kritisierte zudem den Einsatz von Patriot-Raketen gegen iranische Drohnen als 'unwirtschaftlich'. Die Ukraine verfüge über umfangreiche praktische Erfahrung im Kampf gegen diese unbemannten Flugobjekte.
Angebot zur Weitergabe von Kampferfahrung
Kiew ist bereit, seine Expertise an andere Länder weiterzugeben, die mit iranischen Drohnen konfrontiert sind.
„Für die Menschen ist nichts zu schade... unser Land wird dafür offen sein“, betonte Selenskyj.
Angesichts möglicher Verschiebungen in den internationalen Lieferketten arbeitet die Ukraine weiter daran, ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken und mit Partnern zusammenzuarbeiten, die ihr Wissen nutzen wollen. In dieser schwierigen Zeit ist es für das Land entscheidend, die Kommunikationskanäle offen zu halten und kooperationsbereit zu bleiben. Die Sicherung der Luftabwehr ist für die Ukraine überlebenswichtig, da Russland weiterhin mit Raketen und Drohnen angreift.
Die von Präsident Selenskyj geäußerten Befürchtungen unterstreichen, wie abhängig die Ukraine von internationalen Militärlieferungen bleibt – besonders im anhaltenden Abwehrkrieg gegen Russland. Eine Verlagerung der US-Prioritäten könnte die Verteidigungsfähigkeit des Landes erheblich beeinträchtigen. Daher führt Kiew weiterhin intensive Gespräche mit Verbündeten über Unterstützung und notwendige Ressourcen. Die globale Sicherheitslage, geprägt durch den Nahost-Konflikt, macht die Frage der Waffenlieferungen für die Ukraine noch dringlicher.
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