Zelenskyj warnt vor Iran: Über 800 Raketen und 1400 Drohnen als globale Gefahr.
Präsident berät über Eskalation im Nahen Osten
Nach Angaben von UATV: Am 4. März leitete Präsident Wolodymyr Zelenskyj eine Sitzung zur angespannten Lage im Nahen Osten und am Persischen Golf. Im Zentrum standen die konkreten Gefahren für die Ukraine und ihre Partnerstaaten sowie Optionen zur Stabilisierung der Region und zum Schutz der Zivilbevölkerung. Dabei wurde bekannt, dass der Iran bereits mehr als 800 Raketen und über 1400 Angriffsdrohnen eingesetzt hat.
Zelenskyj konsultierte sich zuvor mit Staatsführern der Vereinigten Arabischen Emirate, Katars, Jordaniens und Bahrains. Er machte deutlich, dass
„kein Staat in der Nähe des Iran sicher sein kann“.
Der Präsident wies zudem darauf hin, dass es sich bei den iranischen Kampfdrohnen um die gleichen „Shahed“-Typen handelt, die regelmäßig ukrainische Städte, Dörfer und Infrastruktur angreifen. Diese Verbindung unterstreicht, wie regional scheinbar begrenzte Konflikte globale Sicherheitsarchitekturen herausfordern.
Ukraine appelliert an internationale Solidarität
Laut Zelenskyj
„wenden sich Partner in dieser Angelegenheit an uns“. Er äußerte die Hoffnung auf ein aktives Engagement der Europäischen Union, europäischer Staaten und der G7, um das terroristische Potenzial des Irans einzudämmen. Die Ukraine setzt auf die Unterstützung ihrer internationalen Partner, da die Entwicklungen in der Region unmittelbare Auswirkungen auf ihre eigene Sicherheit und die ihrer Verbündeten haben.
Die Ereignisse zeigen die wachsende Besorgnis Kiews über die Sicherheitslage im Nahen Osten, zumal der Iran sein militärisches Potenzial weiter ausbaut. Die aktive Teilnahme der Ukraine an Konsultationen mit Nahost-Staaten und anderen Partnern demonstriert ihr Streben nach regionaler Stabilität. Diese ist wiederum ein Schlüsselfaktor für die gesamteuropäische Sicherheit.
Maßnahmen einer internationalen Koalition könnten daher entscheidend dazu beitragen, die vom Iran ausgehenden Bedrohungen zu verringern und damit auch die Lage in der Ukraine zu entspannen.
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