Neue Runde: Selenskyj verlängert Sanktionen gegen Helfer der russischen Rüstungsindustrie.
Sanktionspaket gegen Kollaborateure und die russische Militärindustrie
Nach Angaben von UATV: Am 26. Juni hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj per Dekret die bestehenden Strafmaßnahmen gegen Firmen und Personen verlängert, die die russische Rüstungsindustrie unterstützen. Gleichzeitig wurden neue Beschränkungen gegen Kollaborateure verhängt. Ziel ist es, den Druck auf alle zu erhöhen, die Russlands Krieg gegen die Ukraine ermöglichen.
Der zweite Sanktionsblock umfasst 67 Einzelpersonen und eine juristische Person. Betroffen sind Unternehmen, die in folgenden Bereichen tätig sind:
- Herstellung und Modernisierung von russischen Waffensystemen;
- Entwicklung von Drohnen und Komponenten für die russische Luftfahrt.
Diese Maßnahmen sollen die Versorgung mit Ressourcen unterbrechen, die direkt in Kampfhandlungen gegen die Ukraine eingesetzt werden.
Jeder, der Russland bei seinem Krieg gegen die Ukraine hilft, muss mit neuen Sanktionen rechnen.
Wladyslaw Wlassjuk, Vertreter der ukrainischen Regierung
Ergänzend dazu bereitet die Europäische Union bereits ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vor. EU-Ratspräsident António Costa betonte die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens gegen die Aggression und zur Unterstützung der Ukraine. Dies zeigt, dass die internationale Gemeinschaft geschlossen hinter den ukrainischen Bemühungen steht.
Die Verlängerung der Strafmaßnahmen durch Kiew und Brüssel unterstreicht die entschlossene Haltung des Westens gegenüber Russlands Kriegskurs. Mit den neuen Beschränkungen gegen Akteure, die den russischen Militärapparat am Laufen halten, wird ein klares Zeichen gegen Kollaboration gesetzt. Diese Schritte könnten die Versorgung der russischen Streitkräfte empfindlich treffen und so den Verlauf des Konflikts beeinflussen.
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