Ukraine-Krise: Zelenksyy berät mit Regionen über Luftabwehr, Heizung und Hilfen.
Videokonferenz des ukrainischen Präsidenten
Nach Angaben von Novyny.live: Am 6. Februar hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Krisensitzung per Videoschaltung die Lage in den Regionen erörtert. Im Zentrum standen die Arbeit der Luftverteidigung, die Wiederherstellung der Wärmeversorgung und die Unterstützung der betroffenen Bevölkerung. Die Konferenz behandelte dringende Fragen, die angesichts der zunehmenden Angriffe auf die Infrastruktur schnell gelöst werden müssen.
Besorgniserregende Lage in den Regionen
Selenskyj wies darauf hin, dass die Situation in Kiew angespannt bleibt. In verschiedenen Stadtteilen der Hauptstadt haben mehr als 1200 Gebäude nach wie vor keine Heizung.
„Die Menschen in diesen Häusern brauchen mehr Unterstützung“, betonte er.Gleichzeitig kritisierte der Präsident die unzureichende Arbeit der Luftverteidigungskräfte in einigen Teilen der Ukraine.
„Ich halte die Arbeit der Luftstreitkräfte in Teilen der Ukraine für unbefriedigend. Mit dem Kommandeur der Luftstreitkräfte und dem Verteidigungsminister haben wir besprochen, welche Maßnahmen sofort umgesetzt werden müssen, um die Abschussrate von Drohnen zu erhöhen“, fügte er hinzu.
Während der Besprechung wurde auch die gestiegene Zahl von Angriffen auf die Eisenbahninfrastruktur im Januar thematisiert, was die Notwendigkeit verstärkter Verteidigungsmaßnahmen unterstreicht. Energieminister Denys Schmyhal nahm an der Sitzung teil und beteiligte sich an der Diskussion über Lösungen für die dringendsten Probleme bei der Wärmeversorgung und Sicherheit in folgenden Regionen:
- Oblast Charkiw
- Oblast Poltawa
- Kropywnyzkyj
- Oblast Winnyzja
- Oblast Dnipro
- Saporischschja
Insgesamt markierte die Sitzung einen wichtigen Schritt, um Prioritäten für die Verbesserung der Lage im Land unter den Bedingungen des Krieges und der notwendigen Hilfe für die betroffenen Gemeinden zu setzen.
Die Videokonferenz verdeutlicht den kritischen Zustand der ukrainischen Infrastruktur und die Dringlichkeit staatlicher Maßnahmen zur Unterstützung der Bevölkerung im Krieg. Die hohe Zahl von Angriffen auf die Wärmeversorgung und die Eisenbahn erfordert nicht nur schnelles Handeln der Verteidigungskräfte, sondern auch Anstrengungen zur Sicherung der Energieversorgung in den am stärksten betroffenen Regionen. Die Umsetzung der besprochenen Entscheidungen könnte zur Stabilisierung der Lage und zur Verbesserung der Lebensumstände der betroffenen Menschen beitragen. Die Sitzung zeigt, wie sehr der Krieg den Alltag der Zivilbevölkerung auch im zweiten Winter bestimmt.
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