Folgen der russischen Angriffe: Lage in den Regionen nach Zelenksyjs Krisensitzung.
Krisensitzung des ukrainischen Präsidenten zur Lage in den Regionen
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Krisenkonferenz per Videoschaltung geleitet. Im Zentrum standen die Lage in den Regionen nach den jüngsten russischen Angriffen sowie die laufenden Rettungs- und Wiederaufbaumaßnahmen. Dabei wurden die konkreten Auswirkungen der Attacken und die Schritte zur Wiederherstellung der zivilen Infrastruktur erörtert.
Die aktuelle Lage vor Ort
Am 28. Januar 2023 kamen in der Region Kiew bei einem Angriff mit einer russischen Drohne zwei Menschen ums Leben, ein vierjähriger Junge konnte gerettet werden. In der Hauptstadt selbst bleibt die Situation angespannt: Mehr als 700 Wohnhäuser haben weiterhin keine Heizung. In Krywyj Rih sind 243 Gebäude ohne Wärmeversorgung, was die Schwere der Lage auch dort unterstreicht.
In Saporischschja dauern die Aufräumarbeiten nach einem russischen Beschuss an, bei denen Rettungskräfte entscheidende Infrastruktur instand setzen. In Odessa wurde bei einem Angriff der russischen Streitkräfte das Swjato-Uspenski-Männerkloster beschädigt. Der Präsident wies zudem darauf hin, dass in der Region Kiew weiterhin viele Haushalte ohne Strom sind.
Selenskyj teilte mit, dass in der Oblast Dnipropetrowsk alle notwendigen Kräfte für die Reparatur von beschädigten Energieanlagen im Einsatz sind. Angesichts der Gesamtsituation ist eine enge Koordination zwischen den verschiedenen Gebieten von zentraler Bedeutung. Dazu zählen:
- Charkiw
- Oblast Sumy
- Tschernihiw
- Odessa
- Oblast Kirowohrad
- Oblast Poltawa
- Oblast Winnyzja
- Oblast Mykolajiw
- Oblast Tscherniwzi
- Cherson
Die gemeinsamen Anstrengungen zielen darauf ab, die Sicherheit zu gewährleisten und die Grundversorgung in den betroffenen Regionen wiederherzustellen.
Die Situation nach den Angriffen bleibt kritisch, da viele Regionen mit schwerwiegenden Problemen in der Energieinfrastruktur und der Wohnraumbeschaffenheit kämpfen. Die Behörden arbeiten intensiv an der Beseitigung der Angriffsschäden und der Instandsetzung der betroffenen Objekte – ein entscheidender Schritt für die Stabilität und Sicherheit der Bevölkerung. Die notwendige länderübergreifende Koordination zeigt, wie wichtig ein gemeinsames Vorgehen unter der fortwährenden Bedrohung durch den Aggressor ist.
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