Zelenskyj in Davos: Ohne die USA sind Sicherheitsgarantien für die Ukraine wirkungslos.
Die Rede des ukrainischen Präsidenten auf dem Wirtschaftsforum
Nach Angaben von Novyny.live: Am 22. Januar sprach der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er machte unmissverständlich klar, dass Sicherheitsgarantien für sein Land nur dann effektiv sein können, wenn die Vereinigten Staaten als zentraler Partner eingebunden sind. Ohne die USA, so seine Kernaussage, blieben alle Zusagen letztlich wirkungslos.
Großbritannien und Frankreich haben zwar zugesagt, nach einem Friedensschluss Truppen in der Ukraine zu stationieren. Doch Zelenskyj betonte, dass diese Versprechen ohne die Unterstützung Washingtons lediglich auf dem Papier stünden. Besorgt äußerte er sich auch zur Frage eines Waffenstillstands und fragte direkt:
„Aber wie sieht es mit einem Waffenstillstand aus? Wer kann helfen, dass er zustande kommt?“
Die internationale Unterstützung bleibt entscheidend
Die Rede unterstrich die anhaltende Dringlichkeit internationaler Hilfe für die Ukraine im andauernden Krieg. Die Einbindung der USA als Sicherheitsgarant wird als Schlüsselfaktor für eine künftige Stabilität in der Region angesehen. Die Frage nach einem Waffenstillstand bleibt dabei eine der drängendsten Herausforderungen, bei der Kiew auf aktives Handeln seiner Partner hofft. Der Konflikt zeigt, wie sehr die europäische Sicherheitsarchitektur von transatlantischer Zusammenarbeit abhängt.
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