Zelenskyj in München: Putin will keinen Frieden und droht mit Kriegsausweitung.
Zelenskyjs Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj warnte am 14. Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz eindringlich vor einer weiteren Eskalation. Er machte deutlich, dass der russische Machthaber Wladimir Putin kein Interesse an einem Kriegsende habe und den Konflikt sogar ausweiten könnte. Putin könne sich ein Leben ohne Krieg nicht vorstellen, betonte Zelenskyj und unterstrich die damit verbundene ernste Gefahr für die Ukraine und ganz Europa.
Nach Einschätzung des Präsidenten könnte sich der Krieg noch über ein Jahrzehnt hinziehen und weiter ausdehnen.
„Niemand in der Ukraine glaubt, dass er unsere Menschen jemals freilassen wird“, so Zelenskyj.Er fügte hinzu:
„Er kann sich ein Leben ohne Macht oder nach der Macht nicht vorstellen.“Diese Aussagen verdeutlichen die tiefe Skepsis Kiews gegenüber Putins langfristigen Absichten.
Appell für internationale Unterstützung
Zelenskyj rief die internationale Gemeinschaft zu verstärkten Anstrengungen für die Sicherheit in der Region auf. Er betonte, man wisse genau, welche Garantien notwendig seien. Diese Äußerungen spiegeln die Besorgnis des ukrainischen Staatschefs über eine mögliche weitere Eskalation und den dringenden Bedarf an internationaler Rückendeckung wider.
Die Rede in München unterstrich die existenzielle Bedeutung ausländischer Hilfe für die Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Aggression. Fehlende verlässliche Sicherheitsgarantien könnten, so Zelenskyjs Warnung, die Lage in der Region weiter verschärfen. Solche Appelle könnten die Grundlage für eine Intensivierung der diplomatischen Bemühungen westlicher Staaten bilden, die an Stabilität in Europa und der Sicherheit der Ukraine interessiert sind.
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