Zelenskyj in München: Ukraine fehlen Luftabwehrraketen gegen 6000 Drohnen.
Appell auf der Sicherheitskonferenz
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar einen dramatischen Mangel an Luftabwehrraketen beklagt. Dieser Mangel erschwere die Abwehr russischer Angriffe erheblich. Allein im Januar seien 6000 Kampfdrohnen auf die Ukraine abgefeuert worden – ein Beleg für die weiter eskalierende russische Aggression.
Zelenskyj führte aus, dass Russland im Januar zudem über 150 Raketen und mehr als 5000 gelenkte Fliegerbomben (KAB) eingesetzt habe. Diese Angriffswelle habe die ukrainische Verteidigungsfähigkeit stark beeinträchtigt. Der Präsident verdeutlichte die akute Notlage: Raketen, die am Sonntag eingetroffen seien, seien bereits am Donnerstag verbraucht gewesen, da die Einheiten ihre Ressourcen zur Abwehr der russischen Schläge aufwenden mussten.
'Denn diese Einheiten haben ihre Raketen verbraucht, um die russischen Angriffe zu stoppen. Es gab keinen Nachschub, und die Aufklärung sagt, dass ein neuer massiver Schlag in ein bis zwei Tagen erfolgen könnte.' - Wolodymyr Zelenskyj
Alltägliches Leid der Zivilbevölkerung
Zelenskyj verwies auch auf die humanitären Folgen des Krieges. 'Und so ist es jeden Monat. Stellen Sie sich das in Ihrer eigenen Stadt vor: zerstörte Straßen, zerbombte Häuser, Schulen... Das ist der Alltag in der Ukraine – seit vier Jahren, wegen Russlands Angriffskrieg.' Diese Worte unterstreichen die immense Belastung, der die Zivilbevölkerung durch die ständige Bedrohung ausgesetzt ist.
Sein Auftritt in München machte die kritische Lage der Ukraine deutlich. Der Raketenmangel und die steigende Intensität der russischen Angriffe gefährden nicht nur die militärische Verteidigung, sondern auch grundlegend die Sicherheit der Zivilisten. Die internationale Gemeinschaft steht vor der dringenden Aufgabe, die ukrainische Luftabwehr zu stärken, um eine weitere Eskalation und humanitäre Katastrophe zu verhindern.
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