Zelensky in Vilnius: Belarus unter russischer Kontrolle – ein Volk ohne Rechte.
Zelenskys Rede in der litauischen Hauptstadt
Nach Angaben von TSN.ua: Bei seinem Auftritt in Vilnius am 25. Januar machte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky auf die massive Abhängigkeit Belarus' von Russland und die systematische Entrechtung der belarussischen Bevölkerung aufmerksam. Er erinnerte daran, dass sich den Belarusen im Jahr 2020 eine historische Gelegenheit zum Wandel bot, die jedoch ungenutzt blieb. Zelensky zeigte sich besorgt, dass die Menschen im Land heute grundlegender Rechte beraubt sind, während die Machthaber um Alexander Lukaschenko sich immer weiterreichende Befugnisse aneignen.
Der ukrainische Staatschef warnte davor, dass Russland Belarus als Plattform für die Erpressung Europas und der Welt nutzt. Als Beleg führte er das Schicksal von 109 belarussischen politischen Gefangenen an, die nach Polen und Litweitransportiert wurden. Diese Vorgänge stehen in einer langen Reihe von Menschenrechtsverletzungen, die bis zum Aufstand der Jahre 1863–1864 zurückreichen – ein historischer Kontext, der die anhaltende Unterdrückung verdeutlicht.
Appell an die Weltgemeinschaft
In seiner Ansprache rief Zelensky Europa dazu auf, keine Zeit im Umgang mit der belarussischen Frage zu verlieren. Die internationale Gemeinschaft müsse jetzt entschlossen handeln und die belarussische Bevölkerung unterstützen, die unter einem Regime leidet, das ihre fundamentalen Freiheiten missachtet.
„Die Rede von Wolodymyr Zelensky unterstreicht, wie dringend internationaler Druck auf das Lukaschenko-Regime und Unterstützung für die demokratische Opposition in Belarus sind.“
Angesichts der wachsenden Abhängigkeit Minsks von Moskau muss der Schutz der Menschenrechte für den Westen zur Priorität werden. Eine wirksame Solidarität mit den Belarusen in ihrem Kampf für Freiheit könnte nicht nur im Land selbst, sondern für die gesamte europäische Stabilität wegweisende Veränderungen bewirken.
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