Präsident Selenskyj würdigt verstorbenen Patriarchen Filaret: „Ein tiefer Verlust für die Ukraine“.
Telefonat des Präsidenten mit Metropolit Epiphanius
Nach Angaben von Novyny.live: Am 20. März 2023 telefonierte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Metropolit Epiphanius. Dabei sprach er sein Beileid zum Tod von Patriarch Filaret aus. Selenskyj betonte, dass dies ein schwerer Schlag für die ukrainische Bevölkerung sei. Filaret habe als starke Persönlichkeit und einer der entschlossensten Verfechter der ukrainischen Kirche, ihrer Eigenständigkeit und der Staatlichkeit gegolten.
„Ich habe mit Metropolit Epiphanius gesprochen. Mein Beileid gilt ihm und allen orthodoxen Gläubigen – der irdische Weg von Patriarch Filaret ist zu Ende gegangen.“ - Wolodymyr Selenskyj
Die Nachricht löste in der Gesellschaft große Betroffenheit aus, denn Filaret hat die Geschichte der ukrainischen Orthodoxie nachhaltig geprägt. Sein Wirken bleibt unvergessen.
Bedeutung des Todes von Patriarch Filaret
Der Tod des Patriarchen ist nicht nur ein persönlicher Verlust für die Gläubigen, sondern markiert auch einen wichtigen Einschnitt für die gesamte ukrainische Orthodoxie. Sein Einsatz für die Gründung einer unabhängigen Kirche und sein Beitrag dazu werden vielen in Erinnerung bleiben. Die Reaktion des Präsidenten unterstreicht, welche Bedeutung der Kirche bei der Herausbildung einer nationalen Identität zukommt.
Dieses Ereignis könnte die weitere Entwicklung der religiösen Prozesse in der Ukraine sowie das Verhältnis zwischen den verschiedenen Konfessionen im Land beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage in den kommenden Monaten gestalten wird.
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